Angespielt: Dead or Alive Xtreme 2 - DER SPIEGEL
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Angespielt Dead or Alive Xtreme 2

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Die Spieleindustrie kann immer wieder schockieren. Mit „Dead or Alive Xtreme 2“ zum Beispiel. Das ist kein Zombie- oder Metzelspiel, auch wenn der Titel das vermuten lässt. Es ist etwas viel schlimmeres: Ein Nichts von einem Spiel, das nur dadurch Aufmerksamkeit erregt, dass die Bewegungen der weiblichen Rundungen möglichst realitätsnah wiedergegeben werden.

Und diese auch im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Wichtig sind deshalb nicht die albernen Minispielchen wie Beachvolleyball, Hüpfen im Pool oder Roulette, sondern die Momente, in denen man den Frauen beim Räkeln am Pool zuschaut, man sie mit der Kamera verfolgt, wenn sie sich an einem Baum reiben. Man zum Voyeur wird, sich schmutzig fühlt. Das mutet bizarr an, und immer wieder macht es ratlos. Etwas Gutes hat das Spiel: Danach mutet jedes extreme Ballerspiel wie harmlose Unterhaltung an.

„Dead or Alive Xtreme 2“ von Microsoft, für Xbox 360  ca. 60 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren

Für Menschen, die nicht glauben wollen, dass es schlimmeres als Metzelspiele gibt

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