Angespielt: Echochrome - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Angespielt Echochrome

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zurück zur Übersicht

Was nicht zu sehen ist, ist auch nicht da. So verschwinden bei "Echochrome" Löcher, Lücken werden geschlossen. Gleichzeitig werden Perspektiven gewechselt und Ebenen vertauscht, so dass man schließlich nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht.

Dabei geht es bei "Echochrome" eigentlich nur darum, ein Männchen durch einen Level laufen zu lassen. Was daraus aber wird, ähnelt mehr der interaktiven Version eines Bildes von M.C. Escher als einem herkömmlichen Spiel. Alles, was die Spieler tun können, ist die Kamera um die Stege und Treppen zu drehen und sich nicht auf die eigentliche Logik des Raums zu verlassen, sondern auf die zweidimensionale Optik.

Weil das anfangs schwierig ist, mit der Zeit immer leichter geht, aber von immer absurderen Raumanordnungen wieder aufgeholt wird, ist "Echochrome" ein wunderbar herausforderndes Puzzlespiel geworden: ein echtes Kleinod, untermalt mit seltsam hypnotischer Streichermusik.

"Echochrome" von Sony, für Playstation 3 (Download, 10 Euro) und PSP (ca. 30 Euro); USK: ohne Altersbeschränkung

Weiter zu: Civilization Revolution

Mehr lesen über

Verwandte Artikel