Angespielt Motorstorm Pacific Rift
Lange Zeit war der erste Teil der Serie der Vorzeigetitel für Sonys Playstation 3. Großartig aussehende Rennen in einem "Mad Max"-artigen Szenario, bei dem es hauptsächlich darum zu gehen schien, Fahrzeuge möglichst spektakulär explodieren zu lassen. Und das ganze mit einer Standbildfunktion dann auch noch aus allen Richtungen einzufangen und zu zelebrieren.
Unter dem optischen Sahnehäubchen steckte zudem ein herausforderndes, packendes Spiel, das alles andere als einfach zu beherrschen war und gerade deshalb so ansteckend. Denn es war immer klar, weshalb man dieses Rennen jetzt gerade nicht gewonnen hatte. Und weshalb man es deshalb gleich nochmal versuchte.
Genau so funktioniert der Nachfolger. Der sieht noch besser und vor allem abwechslungsreicher aus, mit seinen Strecken durch Lavafelder, Wasserfälle und über Strände. Er fährt sich besser, aber immer noch ist das nichts für Leute, die frustriert den Controller beiseite legen, wenn sie das erste Rennen verlieren. Denn das wird hier unweigerlich geschehen. Langsam lernt man dann den Boost zu bedienen, besser um die Kurven zu kommen und die Gegner im richtigen Moment von der Straße zu rammen. Und dann macht das Spiel erst richtig Spaß.
"Motorstorm: Pacific Rift", von Sony für Playstation 3 , ca. 60 Euro; USK: ab 12 Jahren
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