Angespielt: Neverwinter Nights 2 - DER SPIEGEL
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Angespielt Neverwinter Nights 2

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Manchmal ist es schön, altmodisch zu sein. "Neverwinter Nights 2" macht das vor. Das ist nämlich - anders als die Rollenspielkonkurrenz, dem zwar schönen, aber technisch unfertigen "Gothic 3" oder dem auf Dauer etwas charakterlosen "Oblivion" - kein Hochglanzspiel, sondern eins mit Ecken und Kanten, eines, das man sich erst erschließen muss.

Das geht bei der Erstellung der eigenen Spielfigur los: Mit der kann man selbst als erfahrener Spieler Stunden verbringen, Anfänger verstehen erstmal nur Bahnhof, finden sich aber auch durch. Gerade dieser störrische Prozess verbindet mit der Figur, schließlich hat man sie mühsam erstellt. Und wenn man schließlich die ersten Schritte durch die Welt macht, ahnt man schon, dass einem diese Figur ans Herz wachsen wird. Trotz aller charakterlichen Fehler, über die man sich später noch ärgern wird.

"Neverwinter Nights 2" von Atari für PC ab 45 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren

Für Rollenspieler, die auch am PC noch das Rollen der Würfel hören möchten

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