Angespielt: Okami - DER SPIEGEL
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Angespielt Okami

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Wie eine lebendig gewordene Zeichnung, eine japanische Kalligraphie in Bewegung, so präsentiert sich "Okami". Wunderschön zieht es seine Striche über einen Hintergrund, der aus dickem handgeschöpftem Papier zu sein scheint. Die Geschichte eines Wolfsgottes wird erzählt. Anrührend und lustig ist das und mit schönen Ideen gefüllt. Die Waffe des Wolfes ist der Pinsel. Feinde werden mit damit weggewischt, Zerstörtes heilgemalt.

"Okami" ist gleichzeitig das Ende eines Experimentes, ein Abgesang auf ein Entwicklerstudio, in das viel Hoffnung gesetzt wurde: Clover, das extra dafür gegründet wurde, außergewöhnliche Ideen zu entwickeln, zu experimentieren. Weil sich aber außergewöhnliche Ideen selten gut verkaufen, wurde Clover von der japanischen Muttergesellschaft Capcom geschlossen. Zum Glück aber setzt "Okami" einen wunderbaren Schlußpunkt, ist ein zauberhaftes Vermächtnis.

"Okami" von Capcom, für Playstation 2 ; ca. 50 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren Erscheint am 9. Februar

Für Menschen, die mit dem Wolf malen wollen

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