Gerüchte: Apple plant Subnotebook, iPhone 1.5 - DER SPIEGEL
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Gerüchte Apple plant Subnotebook, iPhone 1.5

Ein neues iPhone, eine günstiges Leichtbau-Laptop und noch etliches mehr steht bei Apple für Januar auf der Veröffentlichungsliste. Zumindest die Gerüchteköche sind sich da sicher.
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Es ist Weihnachtszeit. Kinder stopfen sich mit Keksen und Schokolade voll, deren Eltern stapfen mit Tüten voller Geschenke durch die Innenstädte und in den Gerüchteküchen brodelt der Mac-Sud - wie jedes Jahr. Denn die Weihnachtszeit ist traditionell die Saison sowohl für Spekulatius, als auch für Spekulationen darüber, was Apple-Chef Steve Jobs wohl auf der Macworld-Messe (15. Januar 2008, San Francisco) an neuen Produkten vorstellen könnte. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders.

Orakelt wird dabei über so einiges. Doch einige Gerüchte halten sich so vehement, dass man annehmen muss, sie seien nicht ganz unbegründet - zumal das Stochern der Auguren in letzter Zeit zunehmend Treffer landeten.

Allen Gerüchte-Produkten voran wird natürlich ein neues iPhone als Kandidat für den Vorstellungs-Reigen gelistet. Ein solcher iPhone-Nachfolger wird grundsätzlich natürlich schon erwartet, seit Steve Jobs das Apple-Handy vor einem Jahr erstmals der Öffentlichkeit zeigte. Nur darüber, wie es aussehen wird und worin seine Verbesserungen liegen werden, gibt es noch keine Einigkeit.

Die Kraft kommt von Innen

Anzunehmen ist jedoch, dass Apple am Äußeren nicht viel ändern wird. Das Design kommt gut an, warum sollte man es also ändern? Heiß ersehnt wird das von Apple-Chef Steve Jobs und AT&T-Boss Randall Stephenson in Aussicht gestellte UMTS-Upgrade. Allerdings dürfte ein Goldmann-Sachs-Report richtig liegen, der vermutet, dass ein UMTS-iPhone erst in der zweiten Jahreshälfte 2008 kommen wird.

Dennoch dürfen sich iPhone-Fans wohl auf ein neues Modell freuen. Dessen Änderungen gegenüber dem aktuellen iPhone dürften aber eher moderat ausfallen. Statt eines iPhone 2 ist wohl eher ein iPhone 1.5 mit größerem Speicher zu erwarten. Eine Erweiterung auf 16 Gigabyte anstelle der aktuellen 8 Gigabyte wäre ein logischer Schritt. Und auch die integrierte Kamera ließe sich mit geringem Aufwand beispielsweise auf 3,2 Megapixel aufbohren.

Vor allem aber ist zu erwarten, dass Apple neue Software für das Apple-Handy zeigen wird. Für den Februar ist das Entwicklerpaket angekündigt, mit dem Programmierer eigene Programme für das Gerät schreiben können. Es gibt allerdings Berichte, wonach ausgewählte Firmen bereits mit Vorab-Versionen der Entwicklersoftware arbeiten. Demnach sei etwa das Navigationsunternehmen Tomtom bereits dabei, eine GPS-Navigationslösung für das iPhone zu stricken.

Macbook lite

Einer der Klassiker unter den Pre-Macworld-Gerüchten ist das Apple-Subnotebook. Diesmal aber ist sich das Mac-Blog Appleinsider nun aber wirklich sicher, dass es jetzt tatsächlich kommt.

Denn schließlich gibt es Zeugen - oder zumindest so etwas ähnliches: Als Quelle wird ein TV-Bericht genannt, in dem es hieß, eine Quelle, die Apples Zulieferer nahe stehe, hätte die Gerüchte bestätigt. Demnach werde das neue Macbook Lite um die Hälfte dünner sein als aktuelle Modelle. Anstelle einer Festplatte solle es mit Flash-Speicher ausgestattet sein.

Dieselbe Technologie verwendet beispielsweise Asus beim Mini-Laptop EeePC. Anders als bei dem Asus-Produkt dürften allerdings weit mehr als vier Gigabyte verbaut werden. 64, möglicherweise sogar 128 Gigabyte wären denkbar. Unklar ist derzeit noch die Bildschirmgröße. Während im TV-Sender CNBC zwölf Zoll Diagonale genannt wurden, was Standard bei derartigen Leicht-Notebooks ist, beharrt Appleinsider auf einer Diagonale von 13,3 Zoll. Einigkeit herrscht hingegen über den Preis: 1500 Dollar werde Apple für das Reise-Notebook verlangen.

Die Tastatur des Geräts soll an die aktuelle Apple-Flachtastatur angelehnt sein. Die Gerüchteküche 9to5Mac berichtet sogar, ein solches Gerät sei bereits im Apple-Hauptquartier gesichtet worden. Von schwarzem Aluminium und einem "merkwürdigen" Touchpad ist die Rede.

Als ausgesprochen unwahrscheinlich sind dagegen Berichte über ein stiftgesteuertes Tablet-Notebook anzusehen. Mit einem solchen Gerät würde sich Steve Jobs unglaubwürdig machen, hatte er doch bereits verkündet, Apple werde nie ein derartiges Produkt bringen.

Apple TV mit Mini-Bildschirm

Die Multimediabox Apple TV verkauft sich offenbar nicht ganz so gut wie erwartet. Statt der erhofften Million sollen laut Forrester Research in diesem Jahr nur 800.000 Exemplare Käufer gefunden haben. Steve Jobs bezeichnete das Wohnzimmergerät auf einer Konferenz als Hobby. Aber auch Hobbys wollen gepflegt werden.

Deshalb, so der Report, werde zur Macworld eine neue Apple-TV-Version vorgestellt. Die solle dann über ein eingebautes LCD-Bildschirmchen verfügen. Auf ein solches Upgrade haben Besitzer des Geräts längst gewartet, ermöglicht es doch, die Box als Musikplayer zu nutzen, ohne dass man dazu den Fernseher anknipsen müsste. Dass nebenher auch die Festplatte des Apple TV vergrößert werden dürfte, versteht sich von selbst.

Microsoft Office 2008

Sehr viel sicherer als die Gerüchte um Apple sind hingegen die Ankündigungen von Microsofts Mac-Abteilung. Deren Entwickler haben vermeldet, dass sie die Arbeiten an der Macintosh-Version der Bürosoftware Office abgeschlossen haben. Pünktlich zur Macworld soll das Programmpaket in die Läden kommen.

Einiges darüber, was die neue Version können soll, verrät das Unternehmen auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite . Details und letzte Gimmicks werden jedoch noch bis zum letzten Augenblick geheim gehalten, man will sich ja nicht den Spaß verderben - und die nicht unerheblichen werblichen Effekte von Gerücht und Nachricht.

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