Run auf T-Online-Aktie: Bei Online-Brokern ging nichts mehr - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Run auf T-Online-Aktie Bei Online-Brokern ging nichts mehr

Wie schon am Tag der Infineon-Ausgabe mussten Internet-Broker beim T-Online-Start zeitweilig die Waffen strecken: Zu groß war der Run auf die Aktien. Schlechte Nachrichten von den Weltbörsen sorgten für zusätzlichen Verkehr.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Sowohl bei der HypoVereinsbank-Tochter Direkt Anlage Bank (München) als auch bei der Deutschen Bank 24 (Frankfurt/Main) und dem Online-Broker Consors (Nürnberg) war am Vormittag der Zugang zeitweise gar nicht oder nur schwer möglich.

Der Pressesprecher der Deutschen Bank 24, Klaus Winkler, räumte Schwierigkeiten "in Einzelfällen" ein. Die Verfügbarkeit der Systeme sei ansonsten aber zufrieden stellend gewesen. "Wir haben sehr hohe Zugriffszahlen, allerdings nicht so hoch wie erwartet", sagte Winkler. Die Wartezeit für telefonische Aufträge habe durchschnittlich bei bis zu zwei Minuten gelegen.

Auch bei der Comdirect-Bank erhielten User stundenlang Fehlermeldungen. Der Pressesprecher der Bank, Andreas Bartels, bestätigte, es habe "Lastprobleme" gegeben. Schuld seien die negativen Vorgaben von den Weltbörsen gewesen. "Das gepaart mit dem Ersthandelstag von T-Online war eine Riesennummer", sagte Bartels. Die anderen Kanäle, Telefon und Fax, seien allerdings offen gewesen.