AMD legt nach Schneller, besser, billiger
Der Chiphersteller AMD hat auf der Cebit drei neue Prozessoren aus seiner Athlon-Chip-Familie vorgestellt. Gleichzeitig reduzierte das kalifornische Unternehmen die Preise für ältere Chip-Modelle, um so den Druck auf den Marktführer Intel zu erhöhen. AMD produziert die Athlon-Chips unter anderem in Dresden, wo rund 1500 Beschäftigte bei AMD arbeiten.
"Mit diesen Erweiterungen der Athlon-Prozessorfamilie bietet AMD Anwendern in aller Welt innovative und wettbewerbsfähige Hochleistungstechnologien", erklärte Ed Ellet, Vice President of Marketing der AMD Computation Products Group. Mit ihrer hervorragenden Leistung böten die AMD-Prozessoren den Kunden in allen Marktsegmenten - Desktop PCs, Notebooks, Server und Workstations - die leistungsfähigen Lösungen, die sie bräuchten.
Der neue AMD-Chip Athlon XP 2100+ ist mit 1,73 Gigahertz getaktet und liegt damit rein numerisch hinter dem Intel-Spitzenmodell Pentium 4 mit 2,2 Gigahertz. In Leistungstests verschiedener Fachzeitschriften konnte der Athlon jedoch mit dem Intel-Chip gut mithalten oder sogar schlagen.