Angespielt: Chibi Robo - DER SPIEGEL
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Angespielt Chibi Robo

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Menschen glücklich machen, das ist die Aufgabe von Chibi Robo, einem Miniaturhaushaltsroboter. Er putzt mit einer Zahnbürste Flecken weg, sammelt Bonbonpapiere und heruntergefallene Zweige auf oder füttert Goldfische mit Kekskrümeln. Zu allem Überfluss verteilt er an Geburtstagen Rosen. Chibi ist so unglaublich aufmerksam, dass man ihn anfangs für einen schlimmen Schleimer hält, eine vorbildlichen Schwiegersohn, aber nicht für jemanden, mit dem man etwas zu tun haben möchte.

Bis man merkt, dass er sich auf seine stille Art schon in unser Herz gespielt hat. Spätestens dann, wenn er in einer anrührenden Szene stumme Zwiesprache hält mit einem ausgemusterten Riesenroboter. Dann schauen wir viel lieber zu, wenn er sich an Schubladen hochhangelt, mit gewagten Sätzen zwischen Sessel und Tisch herumfliegt und gegen Außerirdische kämpft, die aus nicht geklärten Gründen auftauchen. Zumindest hilft der Schrott, den sie hinterlassen dabei, Leitern zu bauen. Und die braucht man, damit man auch versteckte Flecken findet – und glücklich wird.

Für Roboterfreunde und Menschen, die ungern aufräumen.


"Chibi-Robo" von Nintendo, für Gamecube , ca. 55 Euro; USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung


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