Angespielt: Half Life 2 - Episode One - DER SPIEGEL
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Angespielt Half Life 2 - Episode One

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Vielleicht wird man sich daran gewöhnen müssen: Dass Spiele in einzelnen Folgen erscheinen, wie eine Fernsehserie. Mit einem Unterschied: Im Fernsehen dauert das Warten auf die Fortsetzung im Regelfall nur eine Woche, bis "Half Life 2 - Episode Two" werden es dagegen ein paar Monate sein. Und dabei will man doch sofort weiterspielen nach den knapp fünf Stunden von "Episode One", will wissen, was nach der gehetzten Flucht aus City 17 geschieht, die in diesem ersten Teil einer Trilogie absolviert werden muss.

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Half Life 2:: Episode One

Die Flucht aus der Stadt, die schon im Vorgänger "Half Life 2" als Kulisse dient. Weshalb man sich erinnert: Daran, wie die Hauptfigur Gordon Freeman großes geleistet hat im Kampf gegen die Unterdrückung, wie er den Diktator gestürzt hat, wie das Volk auf dem Weg in die Freiheit ist. Und man wird sich die großartigen Bilder vergegenwärtigen: Die, die mit kurzen Momentaufnahmen die Ohnmacht der Menschen gegen eine Diktatur darstellen, die erschöpfte Mitkämpfer zeigen, die schönen Momente, in denen Statuen der Macht umgeworfen werden.

"Half Life 2 - Episode One" schafft es, daran anzuknüpfen, schafft es, in einem Ego-Shooter zärtliche, rührende Momente zu schaffen und zeigt damit der Konkurrenz mal wieder, wie man ein gleichermaßen intelligentes und fesselndes Spiel schaffen kann. Die Wartezeit bis zu "Episode 2" wird lang werden.



"Half Life 2 - Episode One" von Valve , für PC, ca. 20 Euro; Internetzugang erforderlich; USK: Keine Jugendfreigabe

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