Angespielt: The Movies - DER SPIEGEL
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Angespielt The Movies

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"Hollywood ist der Inbegriff des Bösen", sagt Spieledesigner Peter Molyneux. Und weil er ein Meister des Bösen im Spiel ist, hat er "The Movies" gemacht. Ein Spiel, in dem man zum Hollywood-Produzenten wird. Und sein Studio aufbaut - was anfangs wenig glamourös ist. Denn Handwerker, Bürokräfte und Hausmeister müssen angestellt werden, damit überhaupt erstmal gebaut werden kann. Dann kommen Regisseure, Stars und Drehbuchautoren.

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"The Movies": Studioboss am PC

Und damit wird es wuselig. Denn vor allem die Stars zicken gerne mal rum: Sie hängen besoffen an der Bar, finden das Drehbuch doof oder wollen mehr Geld. Davon hat man meistens genug, denn anscheinend wollen die Leute jeden Film sehen, den man dreht. Zumindest am Anfang. Später wird es dann etwas schwieriger, das Publikum ist wählerisch geworden. Deshalb schreibt man die Drehbücher am besten selbst. Was am meisten Spaß macht. Da sucht man sich Kostüme aus, wählt die Kulissen und gibt Regieanweisungen. Daraus erstellt das Spiel einen kleinen Film - und den kann man hinterher noch selbst vertonen. Und aus dem Spiel exportieren, um die Ergebnisse seinen Freunden zu zeigen oder im Internet zur Schau zu stellen. Da macht das Böse richtig Spaß.

Für Regietalente, die fähig sind, einen Sack Flöhe zu hüten - und nebenbei noch Blockbuster produzieren wollen.


"The Movies" von Activision , für PC, ca. 45 Euro; USK: ab 12 Jahren

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