Apple: Hauptsache anders - DER SPIEGEL
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Apple Hauptsache anders

Das bunte Design der Apple-Computer hat Maßstäbe gesetzt: Kaum ein Anbieter, der mittlerweile nicht auch "Designer"-Modelle anböte. Apple - vor knapp zwei Jahren noch eine Firma auf dem absteigenden Ast - konnte seinen weltweiten Marktanteil wieder ausbauen. Nun zielt das Unternehmen mit neuen Designs und Leistungsdaten auf Business- und Privatkunden. Und siehe da: Wenn alle in "bunt" machen, wird Apple wieder grau.
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Der Computerhersteller Apple will mit neuen Modellen für Geschäfts- und Privatkunden seinen Marktanteil in Deutschland ausbauen. Nach aktuellen Zahlen des Marktforschungsinstitutes Dataquest sei der Computerabsatz von Apple in Deutschland im letzten Quartal 1999 um rund 80 Prozent auf einen Marktanteil von knapp drei Prozent gewachsen, teilte Apple Deutschland am Mittwoch mit. Das US-Unternehmen stellte in Tokio neue Notebooks der populären "iBook"-Reihe für Privatanwender und der "PowerBook"-Linie für Profikunden vor. Außerdem bringt das Unternehmen schnellere Schreibtisch-Computer der "G4"-Reihe auf den Markt.

Die neuen Geräte, darunter ein grafitgraues Modell der sonst bunten "iBooks", sollen Ende der Woche auch in Deutschland in den Regalen stehen. "Die Computer der Reihe iMac und iBook haben bei Privatkunden sehr gut eingeschlagen", sagte der Chef von Apple Deutschland, Peter Dewald, am Mittwoch. Darauf wolle das Unternehmen aufbauen. Der Marktanteil im Consumer-Bereich sei im letzten Quartal nach Dataquest-Zahlen auf 4,3 Prozent verdreifacht worden; dabei sei der Absatz um 275 Prozent gewachsen. Apple liege jetzt auf dem vierten Platz unter den Herstellern.

Im Profi-Bereich stattet Apple sein neues "Powerbook" mit einem 500 Megahertz schnellen Prozessor aus und hat damit nach eigenen Angaben das schnellste Notebook am Markt. Apple setzt dabei in den Anwendungen große Hoffnung auf die digitale Videobearbeitung auch am mobilen Computer.