Apple iPod Mehr Hirn, mehr Kunden?
4000 Lieder in CD-Qualität, verspricht Apple, passen im MP3-Format auf die neue Version des iPod. Zu diesem Behufe braucht der 185-Gramm-Zwerg eine 20 Gigabyte-Festplatte - und das dürfte so manche Aficionados freuen. Denn das augenscheinliche Übermaß liegt voll im Trend: Längst sind MP3-Player weit mehr als nur digitale Walkmen. Binnen eines Jahres haben sie sich zu mobilen Festplattenträgern erster Wahl gemausert.
Apple setzte hier dank schnellster Schnittstellen durchaus Trends, musste dann jedoch schnell erleben, in Sachen Kapazität rechts und links überholt zu werden - verkaufsfördernd dürfte das wohl kaum gewirkt haben. Bereits zum zweiten Mal stockt das Unternehmen aus Cupertino nun das Fassungsvermögen des iPod auf - und landet bei zeitgemäßen 20 Gigabyte.
Ein Lithium-Polymer-Akku soll dem Kästchen Puste für 10 Stunden Musikwiedergabe verleihen. Die Firewire-Schnittstelle saugt nach Unternehmensangaben satte tausend Songs in 10 Minuten vom Rechner auf den iPod. Wo die (legal) herkommen sollen, verrät dagegen niemand - aber das ist ja auch nicht Apples Problem.
Der Lieferumfang ist gewohnt vollständig mit Kopfhörern, Netzteil, Tasche, Fernbedienung und Firewire-Kabel respektive Firewire-Adapter für die optional zu habende Windows-Version des iPod. Ebenfalls wie gewohnt sind die Apple-Modelle keine Sonderangebote: Der 20 GB-iPod soll hier zu Lande 649 Euro kosten, die 10 GB-Version 499 Euro und der kleine 5er immer noch stolze 399 Euro.