Auflösungserscheinungen Sieben auf einen Streich
Die Olympus C-70 Zoom - der Name lässt es ahnen - ist neben der Pentax Optio 750Z die zoomstärkste Kamera in der Sieben-Megapixel-Klasse. Ihr fünffaches Zoom entspricht einem Brennweitenbereich von 38 bis 190 mm bei Kleinbildkameras. Genau genommen verfügt die C-70 über eine Auflösung von 7,1 Megapixeln. Der bei Olympus gebräuchliche TruePic-Turbo-Verarbeitungschip sorgt laut Hersteller für hohen Kontrast und natürliche Farben.
Gezeigt werden die Aufnahmen der C-70 auf einem 2-Zoll-LC-Farbbildschirm. Der so genannte Sunshine-LCD soll auch bei grellem Licht noch kontrastreiche Bilder liefern. Erwähnenswert sind zudem der Supermakro-Modus (Nahgrenze: Zwei Zentimeter), die PictBridge-kompatible USB-Schnittstelle, die Videoclip-Funktion (640 x 480 Pixel mit 25 Bildern pro Sekunde) sowie der manuell einstellbare Fokus. Die Olympus C-70 Zoom wird es ab Oktober für 649 Euro (Preisempfehlung des Herstellers) im Handel geben.
Mit ihren 7,2 Megapixeln folgt die Casio Exilim Pro EX-P700 auf die erst im März vorgestellte P600. Genau wie ihr Vorläufer hat die P700 ein vierfaches optisches Zoom (entspricht 33-132 mm bei Kleinbild). Und ebenso wie die P600 ist auch das Nachfolgemodell für semiprofessionelle Fotografen geeignet. Dafür sprechen der High-Speed-Hybrid-Autofokus, der externe Blitzanschluss sowie die Multi-Bracketing-Funktion. Mit letzterer kann der Fotograf innerhalb einer Belichtungsreihe Aufnahmen mit verschiedenen Parametern wie s/w, sepia oder color machen.
Zu den Besonderheiten der P700 zählt außerdem die Auto-Makro-Funktion, die automatisch zwischen Autofokus und Makromodus hin und her schaltet. Die Flash-Assist-Funktion hellt Bildbereiche auf, die vom Blitz nicht richtig ausgeleuchtet wurden. Um sich einmal wie der Terminator zu fühlen, muss der P700-Benutzer einfach die EX-Finder-Funktion einstellen. Dabei werden die aktuell festgelegten Parameter der Kamera im Androiden-Stil auf dem 2-Zoll-LC-Farbbildschirm gezeigt. Ab Oktober steht die Casio P700 für rund 600 Euro in den Läden.
Die Pentax Optio 750Z ist die erste Pentax-Kamera mit sieben Megapixeln und damit auch das am höchsten auflösende Modell im Sortiment des Herstellers. Wie schon beim Edel-Mini Optio X setzt Pentax auch bei der 750Z auf ausgefallenes Design. Die Kamerafront mit Lederoptik erinnert mehr an vergangene Fotozeiten als an moderne Technik. Doch eben diese hat das Modell unter anderem mit seinem Fünffach-Zoomobjektiv zu bieten (37-188 mm Kleinbild-Äquivalent).
Darüber hinaus gehören der Makromodus, der eine Nähe von bis zu zwei Zentimetern zulässt, sowie das ausklapp- und drehbare 1,8-Zoll-Display zu den Stärken der 750Z. Der manuelle Fokus, die Belichtungssteuerung und die Blitzbelichtungskorrektur bieten zudem einige individuelle Einstellungsmöglichkeiten. Im Handel ist die Pentax Optio 750Z bereits erhältlich. Kostenpunkt: 699 Euro.
Es ist zwar etwas seltsam eine Kamera mit 7,1 Megapixeln G6 zu nennen. Doch da der Vorläufer der Canon PowerShot G6 nun einmal G5 hieß und es zudem keine Sechs-Megapixel-Kamera der G-Reihe gibt, blieb der Hersteller seiner Zählweise treu. Treue ist das Stichwort: Die G6 verfügt über nahezu dieselben Funktionen und Ausstattungsmerkmale wie ihre Vorgänger G5 und G3. Dazu gehören etwa das vierfache optische Zoom (35-140 mm Kleinbild-Äquivalent), der dreh- und schwenkbare LC-Farbbildschirm, der bei der G6 zwei Zoll misst und die zahlreichen Ausbaumöglichkeiten. So gehören zum optional erhältlichen Zubehör auch beim neuen G-Modell Weitwinkel- und Telekonverter.
Eine Neuerung bei der PowerShot G6 ist allerdings, dass sie Videoclips in VGA-Auflösung aufzeichnen kann. Nur schade, dass die Länge der Filme auf drei Minuten beschränkt ist. Ansonsten setzt die G6 aber die gute Qualität ihrer Vorläufer fort. Ab Ende September können sich Fotografen davon selbst überzeugen, wenn die Canon PowerShot G6 für 749 Euro zu haben ist.