Berufung: Napster-Sperrung aufgeschoben - DER SPIEGEL
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Berufung Napster-Sperrung aufgeschoben

Strafaufschub in letzter Sekunde: Nach dem Entscheid eines Berufungsgerichts in San Francisco darf die Internet-Tauschbörse Napster zunächst online bleiben.
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San Francisco - Die einstweilige Verfügung, derzufolge Napster am Samstag abgeschaltet werden sollte, sei so lange ausgesetzt, bis es einen neuen Beschluss zu dem Fall gebe, teilte das Berufungsgericht mit. Der Verband der US-Plattenindustrie (RIAA) beschuldigt Napster, mit seiner kostenlosen Online-Tauschbörse Urheberrechte zu verletzen.

Die Bezirksrichterin hatte ihren Beschluss zum Verbot von Napster am Mittwoch nach einer zweistündigen Anhörung damit begründet, dass es sich bei der Online-Plattform um eine getarnte Musik-Piraterie handele. Am Donnerstag hatte Napster vor Gericht in San Francisco ein Gesuch für die sofortige Aussetzung des Verbots eingereicht. In dem RIAA-Verband zusammengeschlossen sind große Medienkonzerne wie Seagram, die Bertelsmann-Tochter BMG und die Sony-Tochter Sony Music.