Bluesonic Rio Riot: Oh Mann, ist der dick! - DER SPIEGEL
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Bluesonic Rio Riot Oh Mann, ist der dick!

"Riot", das heißt soviel wie Aufruhr. Den verursachten die Macher des weltweit ersten MP3-Players vor einigen Jahren. Ihr neues Produkt wird die Welt nicht verändern, erntet aber anerkennende Kritiken - als "größter" unter den kleinen Playern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mit seinen Pfunden soll man wuchern, und darum versäumt es Hersteller Sonicblue auch in keiner Pressemitteilung, mit dem Hauptargument für das dralle kleine "Riot"-Modell zu winken: Das tolle daran ist das tolle darin. Pralle 20 Gigabyte Speicher hat sonst niemand zu bieten, und das ist durchaus nicht unwichtig für einen MP3-Player. Immerhin lassen sich damit rund 5000 Stunden Musik darauf verewigen: Ein Programm fürs Leben, so zu sagen.

Hinein kommt die Musik per USB-Schnittstelle, und heraus kommt auch dann etwas, wenn man keine Zeit gefunden hat, mal eben 5000 Stunden aufzuladen: Für den Notfall spielt der Riot einfach Radio.

Zwar nur UKW, aber will schon noch was anderes? In den Vereinigten Staaten soll der Riot noch im Februar in den Verkauf gehen. Wann der Riot nach Europa überschwappt, ist noch nicht sicher. Sicher ist hingegen, dass der Zwerg mit dem dicken Hirnchen mit 399 Dollar nicht billig, aber durchaus konkurrenzfähig gepreist ist. Es gibt zierlichere Player, aber die sind auch innerlich "kleiner": Über die Qualität der Klangwiedergabe sagt all das noch gar, und Tests stehen noch aus.

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