Boeing will's wissen: Online über den Wolken - DER SPIEGEL
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Boeing will's wissen Online über den Wolken

Das wäre Luxus für jedermann: In Boeing-Jets soll künftig der Anschluss ins Web in jeder Sitzrückenlehne stecken. Im vorigen Jahr blies Boeing das Projekt ab - jetzt will der Flugzeugbauer Ernst machen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Boeing will künftig allen Fluglinien eine Internetverbindung für ihre Passagiere ermöglichen. Der weltgrößte Flugzeugbauer habe dazu spezielle Antennen von dem japanischen Elektronikkonzern Mitsubishi Electric gekauft, teilte das Unternehmen am Freitag in Tokio mit. Einzelheiten über den Kaufpreis wurden nicht genannt.

Das Boeing-Projekt zum gemeinsamen Betrieb eines schnellen Internetverkehrs auf den wichtigsten Linien war nach den Terroranschlägen vom 11. September am Rückzug der US-Fluggesellschaften weitgehend gescheitert. Nur die Deutsche Lufthansa gab das Internetprojekt nicht auf. Noch für dieses Jahr plant Lufthansa, in einem ersten Jet vom Typ Boeing 747 ihren Passagieren auf allen Sitzen einen Internetanschluss anzubieten.

Die Spezial-Antennen von Mitsubishi könnten künftig auf allen Flugzeugen von Boeing, Airbus oder anderen Herstellern installiert werden, sagte Scott Carson, Vizepräsident von Boeing. Boeing wolle den Service ab 2003 allen Luftfahrtunternehmen anbieten.