Camcorder: Friedliches Miteinander der Speichermedien - DER SPIEGEL
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Camcorder Friedliches Miteinander der Speichermedien

Für Speichermedien gilt bei der diesjährigen CeBit das Gesetz der friedlichen Koexistenz. Beispiel Panasonic: Für seine Camcorder bietet der Hersteller Lösungen mit MiniDV-Kassette, DVD oder SD-Karte als Datengedächtnis an.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mini-DV-Camcorder sind eine sparsame Lösung. Auf eine Standardkassette passen 90 Minuten Film, in sehr hoher Bild- und Tonqualität. Ein Zehnerpack kostet etwa 30 Euro. Das Band bringt aber andererseits den Nachteil aller Bänder mit sich: Zugreifen lässt sich auf die Aufnahmen nur in der Reihenfolge, in der sie auch aufgezeichnet wurden. Panasonic bringt zur CeBit gleich sechs MiniDV-Camcorder mit, vier davon mit 3CCD-Technologie für besonders gute Bildqualität.

Besonders bequem geht es vom Camcorder in den DVD-Player mit Geräten, die direkt auf die Silberscheibe schreiben. Panasonic hat drei im aktuellen CeBit-Aufgebot. Die können auf wieder beschreibbare DVD-RAM, DVD-RW-Discs oder auf einmal beschreibbare DVD-R aufzeichnen. DVD-RAMs sind darunter die flexibelsten - man kann sie sofort ansehen, sie aber auch nahezu unbegrenzt wieder beschreiben. Dafür kommt ein Dreierpack allerdings auch auf über 15 Euro.

SD-Karten haben den Vorteil, dass sie kaum Platz wegnehmen und so gut wie nichts wiegen. Außerdem sind sie immun gegen Erschütterungen und funktionieren ohne mechanische Beanspruchung, das heißt auch ohne Laufgeräusche. Auf den PC lassen sich die Daten per Karten-Slot leicht übertragen. Eine SD-Karte mit einem Gigabyte Speicherplatz kostet derzeit etwa 50 Euro. Panasonics SD-Camcorder zeichnen im MGEG2-Format auf die kleinen Speicherkarten auf.

Der potentielle Käufer muss also abwägen zwischen Handlichkeit, Preis des Speichermediums, Einfachheit der Handhabung und Preis. Eine Patentlösung für alle gibt es nicht.

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