Code Red: FBI gibt vorsichtige Entwarnung - DER SPIEGEL
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Code Red FBI gibt vorsichtige Entwarnung

"Code Red" ist am Donnerstag weiter durch das Internet gekrochen, aber viel langsamer als erwartet. Deshalb gab das FBI erstmals seit dem Wiederauftauchen des Computer-Wurms zumindest leichte Entwarnung.
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Washington - Der Chef des FBI-Zentrums zum Schutz der Nationalen Infrastruktur (NIPC), Ron Dick, äußerte sich vorsichtig optimistisch, dass die "Infektionsgefahr" minimiert worden sei. Dick wies zugleich darauf hin, dass der Wurm immer noch schwere Schäden anrichten könnte - nämlich dann, wenn er am 20. August in seine "Angriffsphase" tritt.

In diesem Stadium beginnen infizierte Computer damit, Webseiten massenhaft mit Daten-Anfragen zu beschießen. Diese so genannten Delivery-Denial-of-Service-Attacken können zu einer schweren Störung des Internetbetriebs führen.

Von dem Wurm werden nur größere Internetrechner befallen, die noch mit einer fehlerhaften Version einer Microsoft-Software arbeiten. Entsprechende Web-Server können aber durch ein Fehlerbereinigungsprogramm gegen "Code Red" immun gemacht werden. Eine Million Nutzer hatten davon Gebrauch gemacht, nachdem das FBI- Zentrum Anfang der Woche Alarm geschlagen hatte. Schätzungen der Zahl infizierter Computer schwankten am Donnerstag stark: Manche Experten sprachen von mindestens 150.000, andere von 500.000.