Digitalkameras: Kamera-Highlights zur Cebit - DER SPIEGEL
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Digitalkameras Kamera-Highlights zur Cebit

Der Boom der Digitalkameras ist ungebrochen: Für die Chip-Knipsen greifen die Fotofans tief in die Taschen. Kein Wunder, ihnen wird ja auch was geboten - und immer mehr Firmen steigen ein ins Geschäft.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?



Die "Lumix DMC-L1" darf als echter Cebit-Knaller gelten: Das edel-eckige Modell ist die erste Spiegelreflexkamera aus dem Hause Matsushita. Der japanische Tech-Konzern ist nicht nur berühmt für seine Bohrmeißel, sondern auch durch seine Unterhaltungselektronikmarke Panasonic bekannt. Die baut auch Kameras, noch nie aber so eine edle - entwickelt wurde die Lumix als erstes Spitzenmodell im Verbund mit Olympus. Und dieses Doppel meint es ernst: Die technischen Daten der 7,5-Megapixel-Kamera sind vom Feinsten, das Leica-Objektiv (2,8 - 3,5/14 - 50 mm) auch. Besonderheiten: Echtzeit-Dauerkontrolle des Bildes über das Display, Ultraschall-Schutzfilter vor dem Bildsensor und einiges mehr. Was das Schätzchen kosten soll, ist noch nicht bekannt - aber billig wird's wohl nicht.

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Casios Exilim-Baureihe besticht durch flache Bauformen und gute Bildergebnisse. Zur Cebit gibt's gleich zweimal Nachschub: "EX-Z60" und "EX-Z850" heißen die eleganten Vollmetall-Flachmännchen. Mit 6 respektive 8,1 Megapixeln und ganz viel Schnickschnack werden sie ihr Publikum finden: Foto-Rotation, optisches Zoom, Schnellblitz-Funktionen, digitale Bildstabilisierung und "Best-Shot"-Motivprogramme sind ja fast schon Standard - aber welche Kamera bietet schon eBay-optimierte Schnappschussfunktionen?  Billig sind auch diese kleinen Edelmänner nicht: die kleine Version soll 279, die große 429 Euro kosten.

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Canon EOS 30D: Die digitale Spiegelreflexkamera zielt auf "professionelle Anwender und anspruchsvolle Amateure", wie es bei Canon heißt. Angeboten wird das Gehäuse (rund 1400 Euro), das Set mit den Objektiven EF-S 18-55 (1500 Euro) oder EF-S 17-85 IS (1950 Euro). Was bekommt man dafür? Eine noch schnellere (0,15 Sekunden Startzeit, bis zu 5 Bilder/sek in Serienaufnahmen bis zu 30 Bilder), bessere (8,2-Megapixel Canon-CMOS-Sensor,  9-Punkt-Autofokus, DIGIC-II-Bildprozessor) und intelligentere Kamera als zuvor, sagt Canon.

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Cyber-shot H2/H5: Zwei optisch kaum unterscheidbare "High-Zoom"-Kameras, die Sony dieser Tage vorstellt. Mit ihrem 12fach-Zoom (36 bis 432mm) von Zeiss seien die Dinger "die idealen Begleiter beim Stadionbesuch", meint Sony - wer wirbt nicht gern mit der WM? Technisch unterscheiden sich die Modelle H2 und H5 vor allem durch ihren Chip: Der eine macht die H2 zur 6-Megapixel-Kamera, der andere die H5 zum 7,2 Megapixel-Modell. Zu haben sind die Kameras für 429 respektive 529 Euro ab April/Mai.

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Und nochmal Sony: Auch der "W"-Modellreihe bescheren die Japaner zwei neue Modelle. W70 und W100 verkauft Sony als "kompakte Kraftpakete" von "hoher Leistungsfähigkeit" und "schickem Design". 7 beziehungsweise 8 Megapixel, 3fach-Zoom und andere Leistungsdaten machen die Kameras nicht nur optisch, sondern auch von ihren technischen Standards her zur natürlichen Konkurrenz für Casios Exilims. Auch preislich sind sie sich nahe: Sony will für die Cyber-shots 329 respektive 369 Euro sehen.

Donnerstag in der Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE: Nikon, Leica, Olympus und der ganze edle Rest - die Kamera-Highlights zur Cebit, zweiter Teil...

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