E-Commerce en miniature Socken im Briefkasten
Kai Krüger (30) und Peter Dannenberg (33) tragen vornehmlich schwarz, auch am Bein. "Wir waren das lästige Kaufen, Suchen und Sortieren von Socken restlos leid. Bekannten ging es ähnlich", sagt Krüger. Was lag also näher, ähnlich Frustrierte von dieser Sorge endlich zu befreien.
Die selbst ernannten Socken-Spezialisten bieten auf ihrer Homepage www.soxinabox.de nun vier Varianten an, um sich dieses Problem für eine gewisse Zeit vom Hals zu schaffen. Entweder neun oder zwölf Paar, die wahlweise einmalig oder in ein bis drei Tranchen geliefert werden, können bestellt werden. Ausschließlich per Nachnahme oder Bankeinzug, dafür aber EU-weit. Die Kosten betragen zwischen 90 und 130 Mark pro Jahr. Um sich von der Qualität zu überzeugen, können sich Kunden selbstverständlich ein Probeexemplar zukommen lassen.
Seit zwei Monaten ist der Service nun online, hat aber ohne nennenswerte Marketingaktivitäten bereits 160 Abonnenten gewonnen. "Das hat uns selbst erstaunt," gibt Kai Krüger zu. "Immer wieder gibt es auch Anfragen, ob wir nicht auch andere Socken liefern könnten," berichtet er SPIEGEL ONLINE. Doch dafür sei es einfach noch zu früh. Momentan gebe es erst mal nur schwarz in Größen von 37 bis 46.
Krüger und Dannenberg "sitzen" auf einem Berg von tausenden Socken, "damit wir auch immer die gleich gute Qualität anbieten können" und hoffen nun, dass es genug Männer gibt, denen Sockenkauf ähnliche Qualen bereitet.