E-Commerce-Studie: "Angst vor dem letzten Klick" - DER SPIEGEL
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E-Commerce-Studie "Angst vor dem letzten Klick"

Elf Millionen User in Deutschland haben im letzten Jahr Angebote des E-Commerce genutzt. Zu den Rennern zählen Gratisangebote wie MP3. Doch es gibt noch Skeptiker.
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Hamburg - Besonders beliebt sind kostenlose Dienstleistungen wie Stellenanzeigen und MP3-Downloads, die jeweils rund vier Millionen Mal genutzt wurden. Das steht in einer Studie zur Akzeptanz des elektronischen Handels, die die Gruner + Jahr Electronic Media Service GmbH (EMS) am Donnerstag in Hamburg vorgestellt hat.

Immerhin 5,9 Millionen Nutzer haben demnach auch schon einmal Geld im Internet ausgegeben. Durchschnittlich gab ein Online-Käufer in einem Jahr 2255 Mark aus.

Insgesamt wurden im deutschen Online-Handel 13 Milliarden Mark umgesetzt. Die Renner bei den Produkten sind nach wie vor Bücher, Software, CD, PC- und Videospiele und Hardware. Diese Branchen haben auch das größte Wachstumspotenzial: Aus der Gruppe der Nichtkäufer können sich beispielsweise zwei Millionen vorstellen, in absehbarer Zeit Bücher oder CDs online zu kaufen.

Doch es herrscht noch eine gewisse Skepsis gegenüber dem digitalen Handel - die "Angst vor dem letzten Klick", wie es die Autoren nennen. "E-Commerce hat bisher nur in Teilbereichen wirkliche Erfolge erzielt", heißt es. "Er wird auch in Zukunft die herkömmlichen Angebotsformen ergänzen, aber nicht ersetzen."

Für die Analyse hatte das Rheingold Institut für qualitative Markt- und Media-Analysen (Köln) Anfang des Jahres rund 1000 Internet-Nutzer befragt.