Gadgeteria: Träumen MP3-Player vom Telefonieren? - DER SPIEGEL
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Gadgeteria Träumen MP3-Player vom Telefonieren?

Was soll man davon halten? Dem Trend folgend hält nun auch beim Retro-Design Hightech Einzug. Ist das dann noch Retro? Träumen MP3-Player wirklich davon, für Handys gehalten zu werden? Nur eines scheint sicher: Die traumhaftesten Kühlschränke gibt’s in Korea.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Retro-Handset 2.0

Retro-Handsets, die an ultramodernen, superflachen Handys das Telefon-Feeling der Sixties wieder aufleben lassen sollen, kennt man zu Genüge. Bei Think Geek  gibt es ein solches Accessoire jetzt endlich in einer zeitgemäßen Variante mit Bluetooth-Funk. Platz für die notwendige Elektronik ist in dem auf alt getrimmten Knochen schließlich reichlich vorhanden. So kann das eigentliche Handy brav in der Jackentasche stecken bleiben. Jetzt fehlt zur endgültigen Glückseligkeit nur noch eine Bluetooth-Variante der Olympia-Reise-Schreibmaschine Typ "Monica". Man will ja trotz Retro-Schick nicht auf SMS und E-Mail verzichten müssen.

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MP3-Handy ohne Telefonfunktion

Über Handys, die MP3-Musik abspielen, wundert sich heute niemand mehr. Über einen MP3-Player, der glaubt, er wäre ein Handy, dafür umso mehr. Eben dieses Phänomen ist jedoch beim iAudio F2, dem neuesten MP3-Player des koreanischen Herstellers Cowon , zu beobachten. Auf den ersten Blick könnte man dem kaum scheckkartengroßen Gerät seinen Irrtum sogar abnehmen, wäre das Tastenfeld nicht auf neun Knöpfe beschränkt. Da fehlt mindestens eine, um Telefonnummern erfolgreich eingeben zu können. Macht nichts, denn laut Datenblatt macht der Handy-Imitator auch als Musik-Player eine gute Figur, spielt er doch neben Standards wie MP3 und WMA auch hoch gelobte Exoten wie OGG und FLAC ab. Für "kraftvollen Sound" sollen 60 Milliwatt Ausgangsleistung und ein sogenannter "JetEffect" sorgen. Den Preis gibt der Hersteller mit 119 Euro für die 1 GB-Variante, sowie 149 Euro für die Version mit 2 GB an.

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Schöner kühlen, schicker waschen

Hierzulande kennt man im Großen und Ganzen zwei Sorten von Haushaltsgeräten: solche, die Weiß lackiert sind und solche, die im Edelstahl-Look gehalten sind (auch Kunststoff kann verblüffend echt auf Edelstahl getrimmt werden). In Korea ist man schon einen Schritt weiter. Dort verkauft der Hersteller Samsung  beispielsweise unter der prosaischen (allerdings nicht wirklich einprägsamen) Bezeichnung SRM688SAWT ein Kühlgerät, das hiesigen Inneneinrichtern Freudentränen in die Augen treiben dürfte.

Fast ebenso verblüffend: die Waschmaschine SEW-HKR149ATA. Beide wurden vom koreanischen Star-Designer Andre Kim gestaltet. Wär’ doch schön, wenn so etwas in Bälde auch deutsche Küchen zieren könnte.

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Pink-Power

Asus S6F „Special Pink Edition“ 4

Asus S6F „Special Pink Edition“ 4

Von wegen Form-follows-Fuction. Bei Asus geht man jetzt andere Wege. Das Notebook-Modell S6F wird jetzt in einer "Special Pink Edition"  aufgelegt, die sich ganz offensichtlich an weibliche Kundschaft richtet. Herausragendes Merkmal des 2099 Euro teuren Mobil-PCs ist ein von Hand bearbeiteter und barbiehaft Pink gefärbter Leder-Bezug. Was da an Technik drin steckt, ist bei diesem Design reine Nebensache. Aktuell ist sie und wird für die meisten Anwendungen dicke ausreichen. Wichtiger ist es jedoch, darauf hinzuweisen, dass neben dem Laptop noch eine passend rosa belederte Computermaus sowie ein silberfarbenes Notebook-Täschlein im Karton steckt.

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