Gespräche gescheitert: Windows XP ohne AOL - DER SPIEGEL
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Gespräche gescheitert Windows XP ohne AOL

Die AOL-Software wird nicht in das neue Betriebssystem Windows XP integriert. Die Verhandlungen scheiterten offenbar an America Onlines Vorliebe für den RealPlayer.
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Seattle - Die beiden Seiten hätten sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen können, sagte ein Microsoft-Sprecher am Freitag. AOL wollte sich nicht äußern.

Im Januar war der Vertrag ausgelaufen, der festlegte, dass AOL-Software in Microsofts Internet-Browser vorinstalliert wird. Seitdem hatten die beiden Partner über eine Verlängerung verhandelt.

Dadurch, dass AOL, der weltgrößte Internet-Zugangsanbieter, den Internet Explorer zum bevorzugten Browser erklärte, konnte Microsoft ab Mitte der Neunziger Boden gegen den Erzrivalen Netscape gutmachen. AOL profitierte im Gegenzug von der Omnipräsenz des Windows-Betriebssystems.

Die Verhandlungen scheiterten offenbar, weil Microsoft verlangte, dass AOL nur noch den Windows Media Player für das Abspielen von Multimediadateien benutzt. Im Moment ist der RealPlayer in der AOL-Software installiert.

"Wir sind enttäuscht über das Scheitern der Verhandlungen, aber wir werden sicherstellen, dass der AOL Client gut auf Windows XP läuft", sagte der Microsoft-Sprecher.