Hacker- und Virenattacken Netzwerk-Sicherheit wird zum Milliardenmarkt
Das ergab eine Studie der Zeitschrift für Netzsicherheit "KES", die das Blatt seit 1985 alle zwei Jahre durchführt. Bereits 81 Prozent von 176 befragten großen Unternehmen und Behörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren seither mindestens einmal Ziel von Viren-Attacken.
Vierzig Prozent der größeren Internetanbieter in den drei Ländern waren der Umfrage zufolge ebenfalls Ziel von Hackern und Datenspionen oder verzeichneten Manipulationen ihrer Internetseiten. Als größtes Risiko gaben die Unternehmen allerdings die Nachlässigkeit ihrer eigenen Mitarbeiter an.
103 der befragten Firmen wollen in diesem Jahr zusammen 71 Millionen Mark für Informationssicherheit ausgeben. Hochgerechnet auf die deutsche Wirtschaft ergebe sich daraus laut "KES" ein Investitionsvolumen von "mehreren Milliarden Mark" für Netzwerksicherheit. Während in den vergangenen Jahren vor allem Großrechner gesichert wurden, sind jetzt in erster Linie PC-Netze, Internet-Anwendungen und mobile Computer Gegenstand der Planungen.