IBM Ein "Supercomputer" für Max Planck
Der Supercomputer soll der Max-Planck-Gesellschaft in Garching bei der Lösung wichtiger Probleme in der Forschung helfen. Die Wissenschaftler erwarten, mit Hilfe der Rechenleistung den instabilen atomaren Zuständen von Proteinen auf die Spur zu kommen, die Krankheiten wie etwa Creutzfeld-Jakob und Alzheimer verursachen.
Der Computer soll 3,8 Billionen (3800 Milliarden) Rechenschritte in der Sekunde verarbeiten und damit zehnmal schneller sein als der derzeitige Supercomputer der Gesellschaft. Mit seiner Leistung von 100 Gigabyte in der Sekunde ließen sich zum Vergleich der volle Inhalt von 20 DVDs in einer einzigen Sekunde aus dem Internet herunterladen. "Nach einem langen Register von IBM-Supercomputern - vom Deep Blue bis zum ASCI White - wird das neue Rechnersystem einen Quantensprung darstellen", sagte Rod Adkins, Manager bei IBM.