Japan: Die meisten surfen mit Handy - DER SPIEGEL
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Japan Die meisten surfen mit Handy

In Japan ist das Mobiltelefon der populärste Internetzugang: Ende Mai werden zehn Millionen Japaner internetfähige Handys haben, berichten die drei Mobilfunkbetreiber des Landes.
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Tokio - In dem Land, in dem die Zahl der Handys (56,8 Millionen) die Zahl der Festnetzanschlüsse (55,4 Millionen) übersteigt, ist es kaum verwunderlich, dass die Menschen am liebsten mobil surfen. Allein 6,92 Millionen Menschen haben den Internetzugangsservice i-mode abonniert, teilte das Mobilfunkunternehmen DoCoMo, eine Tochter des japanischen Telefonriesen NTT, am Montag mit.

Damit hat i-mode Japans traditionelle Internet-Anbieter wie Fujitsu überholt und ist zum größten Provider des Landes aufgestiegen. Der Service, der laut DoCoMo jeden Tag 20.000 neue Abonnenten gewinnt, bietet E-Mail, Online-Banking und eine Auswahl von 7000 Websites. Die starke Nachfrage hat das Unternehmen letzten Monat gezwungen, wegen Kapazitätsproblemen den Verkauf von i-mode-Handys einzuschränken.

Weitere zwei Millionen Japaner haben EZ Web und EZ Access, die beiden Angebote von Nippon Ido Tsushin, dem zweitgrößten Mobilfunkbetreiber, abonniert. Auch die dritte Mobilfunkfirma, J-Phone, ist erfolgsverwöhnt: Die Kundenzahl verdoppelte sich innerhalb eines Monats auf 1,04 Millionen.