Kleincomputer Die Zukunft liegt im Internet
München - Um noch mehr Kunden für Kleincomputer zu gewinnen und damit das Standbein Europa weiter zu stärken, solle der Zugang zum Internet erleichtert werden, erklärte Vorstandschef Carl Yankowski. Außerdem sollten die Minicomputer multimediatauglich werden und noch leichter zu bedienen sein.
Palm hat bei den notizbuchgroßen Handheld-Computern nach eigenen Angaben in Europa einen Marktanteil von 78,4 Prozent und weltweit von rund 68 Prozent. Der Umsatz des Unternehmens betrug im dritten Quartal (Dezember bis Februar) 272,3 Millionen Dollar (rund 562 Millionen Mark), was einer Steigerung von 116 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das Gesamtjahr machte Palm keine Umsatzprognose.
Hoffnungen setzt Palm insbesondere auf die neue Bluetooth-Technik. "Wir wollen führend in dieser Technologie werden", sagte Yankowski. Heute werden die Handheld-Computer noch über Infrarot-Technik oder Kabel mit Handys verbunden, um einen Zugang zum Internet zu bekommen. Durch die Bluetooth-Technik, eine drahtlose Funkverbindung, werden die Daten zwischen den Geräten schneller und über größere Distanzen übertragen. In Zukunft sollen Freunde der Minicomputer auch im Auto oder beim Spazieren gehen ins Internet abtauchen können.