Kompaktkameras Zittern erlaubt
Panasonic Lumix DMC-FX2 und FX7:
Großes Plus der beiden neuen Modelle in der Serie Lumix DMC-FX sind die Bildstabilisatoren, die sonst bei kompakten Digitalkameras eher selten anzutreffen sind. Dieses "MEGA O.I.S." (Optical Image Stabilizer) genannte System gibt es bei Panasonic in zwei Modi. Modus 1 gleicht generell jegliche Erschütterung aus, während Modus 2 nur das - gerade bei kleinen Kameras schwer zu kontrollierende - Zittern der Hände beim Drücken des Auslösers abfängt. Durch diese Konzentration auf den Moment der Aufnahme wird der Stabilisationseffekt noch erhöht.
Sowohl FX2 (vier Megapixel) als auch FX7 (fünf) verfügen über das Vario-Elmarit-Objektiv von Leica, das bis zu dreifache Vergrößerung ermöglicht (entspricht 35 bis 105 mm bei Kleinbildkameras). Die FX7 zeichnet sich zudem durch ein für diese Kameraklasse ziemlich großes 2,5-Zoll-Display aus. Gerade diese Größe sorgt allerdings auch dafür, dass Fotos auf dem Bildschirm bisweilen grobkörnig wirken. Im Modus "Power LCD" lassen sich darüber hinaus die Displays beider Modelle per Knopfdruck aufhellen, was besonders Außenaufnahmen in heller Umgebung erleichtert. Neue Motivprogramme wie zum Beispiel ein Porträtmodus, der einen Weichzeichner für verschiedene Teints hat, machen das Fotografieren für Einsteiger einfacher.
Zwar bieten weder FX2 noch FX7 im Vergleich zu ihren Vorläufern FX1 und FX5 bahnbrechende Neuigkeiten. Panasonic hat es aber geschafft, die gute Qualität der Vorgänger bei den beiden Aufbaumodellen fortzusetzen. Das kostet natürlich: Für die FX2 gibt Panasonic eine unverbindliche Preisempfehlung von 429 Euro. Für die FX7, die sich abgesehen von Pixelzahl und Displaygröße nur in Nuancen vom kleineren Modell unterscheidet, verlangt der Hersteller 499 Euro. Dafür gibt es die teurere Variante aber auch in so herrlichen Farbtönen wie Nachtblau, Klavierlackschwarz oder Rosenholzbraun.
Fujifilm FinePix F440 und F450: Nachdem die F400er-Linie seit 2001 um ein Modell pro Jahr erweitert worden ist, bringt Fujifilm diesmal gleich zwei Kompaktkameras im quadratischen Design auf den Markt. Allerdings unterscheiden sich F440 und F450 nur durch den Grad ihrer möglichen Auflösung, der bei 4,1 beziehungsweise 5,2 Megapixeln liegt. Ansonsten sind beide Modelle identisch und werden deshalb zur besseren Unterscheidung in den Farbtönen Silber (F440) und Champagner (F450) verkauft.
Während ihre Vorgänger in der F400er-Reihe alle mit einem firmeneigenen SuperCCD-Chip ausgerüstet waren, sind die beiden neuen Modelle mit einem gewöhnlichen CCD-Bildwandler bestückt. Zur gemeinsamen Ausstattung gehören außerdem das 3,4-fach-Zoomobjektiv (38 bis 130 mm bei Kleinbild), das 2-Zoll-LC-Display und ein neu entwickelter Li-Ion-Akku. Letzterer soll - bei den ohnehin schon auf Sparsamkeit eingestellten Kameras - für eine noch längere Betriebsdauer sorgen.
Aufgeladen werden F440 und F450 an einer mitgelieferten Docking Station, die auch den Bildtransfer zum Computer ermöglicht. Außerdem kann man mit Hilfe der Station auch ohne Computer Bilder ausdrucken. Dafür ist lediglich ein PictBridge-kompatibler Drucker nötig. Zu haben ist die Fujifilm FinePix F440 für 349 Euro. Wer die bessere Auflösung der F450 haben möchte, muss 429 Euro hinlegen. Die beiden neuen Fujis eignen sich im Übrigen auch - genauso wie ihre Vorgänger - für den Tauchurlaub, vorausgesetzt man erwirbt ein optional erhältliches Unterwassergehäuse.