Kurzinterview IBM-Chef Erwin Staudt denkt "nettig"
SPIEGEL ONLINE:
Herr Staudt, was ist Ihr persönliches Cebit-Highlight?
Erwin Staudt: Das Wichtigste sind für mich neben den Produkten und vielen neuen Ideen vor allem die Menschen und Stimmungen auf der Cebit, dem Schmelztiegel der IT-Industrie.
SPIEGEL ONLINE: Welches Produkt oder Gerät möchten Sie sich am liebsten für ihren eigenen Bedarf kaufen?
Staudt: Mich interessiert am meisten, was es dieses Jahr an Angeboten rund um Internet im Auto und Internet auf mobilen Endgeräten gibt.
SPIEGEL ONLINE: Ein kurzer Blick in die Zukunft: Was für Innovationen erwarten Sie auf dem IT-Markt?
Staudt: Wir nutzen das Internet heute hauptsächlich als Kommunikationsplattform und riesigen Informationsspeicher. Der nächste Schritt ist der Aufbau einer Infrastruktur, die es ermöglicht, das Web zukünftig als virtuellen Computer zu nutzen. Durch diese Struktur sind Forscher und Unternehmen in der Lage, die Leistung und Kapazität eines Netzwerks anzuzapfen, das aus Tausenden von Servern bestehen kann. Durch "Grid Computing" entstehen völlig neue Möglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit und neue Geschäftsmodelle.
Die Fragen stellte Alexandra Knape