Lancierte Gerüchte: Handys mit Fenster - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Lancierte Gerüchte Handys mit Fenster

Microsoft hat offenbar beschlossen, positiv von sich Reden zu machen: "Unternehmensnahe Kreise" steckten heute Agenturjournalisten, das alle Mobilfunkbetreiber in Europa und USA ab 2003 Windows-Handys anböten. Das wäre allerdings ein Mega-Deal.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Was die Branchenvögelchen heute zwitschern, wird wohl kaum dementiert werden: Ab dem kommenden Jahr werden nach Angaben aus unternehmensnahen Kreisen alle großen Mobilfunkbetreiber in Europa und den USA Handys und andere Mobilgeräte mit Software des US-Konzerns Microsoft anbieten.

"Alle großen Anbieter in den USA und in Europa werden in den kommenden zwölf Monaten Microsoft -basierte Geräte bringen", hieß es am Dienstag aus Unternehmenskreisen. Microsoft hat mit rund 20 weiteren großen Mobilfunk-Anbietern Abkommen geschlossen. Darunter sind auch die Deutsche Telekom-Sparte T-Mobile, Spaniens Telefonica Movile und die italienische Telecom Italia Mobile, von denen es aber bisher keine Details zu neuen Produkten gab.

Vergangenes Jahr hatte Microsoft eine Version seines weit verbreiteten Betriebssystems Windows auch für Mobiltelefone und Taschencomputer mit Mobilfunkanschluss auf dem Markt gebracht. Der Schritt war naheliegend, seit Handy und PDA zunehmend zu effektiven Einheiten verschmelzen. Mit Referenzmodellen können Mobilfunkanbieter seit diesem Jahr die dazu passenden Geräte auch selbst fertigen lassen.

Zuletzt hatte Microsoft zusammen mit dem britischen Mobilfunker mmO2 ein Gerät namens XDA vorgestellt, das ein Handy mit einem Taschencomputer kombiniert.