M-Commerce: Kitten, bevor es stinkt - DER SPIEGEL
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M-Commerce Kitten, bevor es stinkt

Noch hat er nicht abgehoben, der M-Commerce, aber Sicherheitsprobleme sind schon im Vorfeld erkennbar. Die könnten bald den Erfolg von UMTS behindern - was nicht sein darf: Die E-Commerce-Lobby Eco drängt auf Prävention.
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Datenmanipulation, Fälschungen bei der Benutzeridentifizierung und Datendiebstahl sind die größten Sicherheitsrisiken im Mobilen Internet. Dies ergab eine Expertenumfrage, die der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco-Forum) am Montag veröffentlicht hat. Die M-Commerce-Chefin des Branchenverbands, Bettina Horster, forderte, die Risiken zügig zu beheben, "damit Mobile Commerce nicht den Stallgeruch der Unsicherheit bekommt".

Das Mithören sehen 93 Prozent der Befragten als größtes Risiko. Erst an vierter Stelle der Gefahrenpotenziale stehen Computerviren auf mobilen Endgeräten wie Handys oder Taschencomputern. Horster fürchtet, dass "das teure und doch so zarte Pflänzchen UMTS in der öffentlichen Meinung plattgemacht wird, sobald die ersten Angriffswellen der Hacker über das mobile Internet hereinbrechen".

Verschiedene Methoden zur höheren Sicherheit sind bereits in der Diskussion: Rund 85 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, dass mobile Endgeräte bald mit digitalen Unterschriften versehen werden können, die die Identität zweifelsfrei sicherstellen. 71 Prozent meinen, eine Kombination aus Persönlicher Identifikationsnummer (PIN) und Transaktionsnummer (TAN) werde sich als Identifikationsmerkmal durchsetzen. Durch zwei SIM-Karten abgesicherte Handys stufen 60 Prozent der Spezialisten als wichtige Maßnahme ein. Vier Fünftel der Befragten machen den Erfolg des Mobile Business davon abhängig, dass die Sicherheitsprobleme behoben werden können.