Messen: Ifa künftig kürzer - DER SPIEGEL
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Messen Ifa künftig kürzer

Auch wenn alle Beteiligten von einem vollen Erfolg der 43. Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin sprechen - die am Wochenende zu Ende gegangene Messe war wohl die letzte der bisherigen Art.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Feuerwerk am Funkturm zum 75. Geburtstag des "Langen Lulatsch"

Feuerwerk am Funkturm zum 75. Geburtstag des "Langen Lulatsch"

Foto: AP
Feuerwerk am Funkturm zum 75. Geburtstag des "Langen Lulatsch"

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Feuerwerk am Funkturm zum 75. Geburtstag des "Langen Lulatsch"

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Vom nächsten Termin im Jahr 2003 an soll die traditionsreiche Messe rund um den Berliner Funkturm, die auch in diesem Jahr wieder mit schwachen Besucherzahlen zu kämpfen hatte, statt wie bisher neun nur noch sechs oder sieben Tage dauern.

Zudem gibt es bei ZDF und ARD Pläne, künftig auf aufwendige Shows auf dem Freigelände "Sommergarten" zu verzichten und sich auf ihre Hallenstudios zu beschränken. "Die Zeit der großen Open-Air-Shows auf Messen ist vorbei", so ZDF-Programmdirektor Markus Schächter. In diesem Jahr hatte das ZDF noch eine Folge des "Fernsehgartens" sowie zwei "Pop Open Air"-Sendungen vor Messepublikum im Sommergarten produziert und dafür insgesamt einen siebenstelligen Betrag investiert.

Auch bei der ARD steht der Sommergarten auf dem Prüfstand, offiziell will Programmdirektor Günter Struve indes "noch nicht prognostizieren, wie groß unser Engagement auf der Ifa 2003 sein wird". Die großen Privatsender hatten sich vor zwei Jahren aus Kostengründen ganz von der Ifa zurückgezogen. Die ARD war in diesem Jahr auch mit der eigenen Auftakt-Gala unzufrieden: Die müde, von Carmen Nebel moderierte Co-Produktion von WDR, MDR und SFB wollten am vorvergangenen Samstag gerade mal 3,2 Millionen Zuschauer sehen, 4,8 Millionen entschieden sich für eine Wiederholung aus der Krimireihe "Stubbe" im ZDF.