Microsoft Darf ich vorstellen? Das ist Mira!
Mira ist eines der kleineren Geräte, die zur diesjährigen Cebit tatsächlich mit Spannung erwartet wurden: Der portable Flachbildschirm wirkt einfach praktisch. Im Gegensatz zu Surf-Oberflächen auf Kühlschränken oder Mikrowellen kann man sich hier tatsächlich vorstellen, das Ding einer vernünftigen Nutzung zuzuführen.
Gemeinsam mit Elektronikherstellern wie Philips und LG Electronics will der Softwarekonzern aus Redmond Modelle der "intelligenten Bildschirme" herstellen, die Ende 2002 weltweit in den Handel kommen sollen.
Wie immer blasen die zuständigen Produktmanager die Propaganda-Tuba, als müsse sich mit Mira ab sofort die Welt verändern. Da darf man getrost Abstriche machen: "Mira wird für Monitore ein Technologie-Sprung sein wie damals die ersten schnurlosen Telefone für das Telefonieren", sagte etwa Nancy Nemes von Microsoft.
Die Mira-Modelle sind über eine Docking-Station mit dem Computer verbunden und lassen sich ohne Kabelverbindung im Haus auf einer Fläche von 150 Quadratmetern nutzen. Über Funkverbindung können Anwender so auch ortsunabhängig vom Schreibtisch im Internet surfen oder andere Programme nutzen. Ein berührungsempfindliches Flüssigkristall-Display mit Stift soll die Navigation ohne Tastatur ermöglichen. Derzeit gibt es Prototypen von Mira in den Größen 10,4 und 15 Zoll.