Microsoft: Nippon mag Mira - DER SPIEGEL
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Microsoft Nippon mag Mira

Mira ist klein, bunt, flach, leicht und trennt den Monitor vom PC. Cool, finden Japans Hightech-Schmieden - und kündigen erste Rechner mit Mira-Technik an. Microsoft mutiert mehr und mehr zum Hardware-Hersteller.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mehrere große japanische Elektronikunternehmen unterstützen die neue Microsoft-Technik Mira für die drahtlose Übertragung von Daten. Matsushita, NEC, Fujitsu und Sotec wollen Computer mit dieser Technik ausrüsten.

Mit Mira kann der Nutzer auf einem Flachbildschirm Daten von einem entsprechend ausgestatteten PC abrufen oder auch im Internet surfen. Das funktioniert in einem Umkreis von rund 90 Metern um den PC.

Die ersten tragbaren Geräte mit dieser Technik sollen zu Weihnachten 2002 in den USA und in Japan in den Handel kommen. Der Vorteil von Mira im Vergleich zum Laptop liegt im Preis: ein Mira-Flachbildschirm soll zwischen 500 und 800 Dollar (570 und 920 Euro) kosten.

Wie ein Microsoft-Sprecher in Tokio sagte, wird Mira möglicherweise auch eine Verbindung zur Spielekonsole Xbox herstellen können, die am Freitag in Japan auf den Markt kommt. Der amerikanische Software-Riese unternimmt mit Mira nach der Xbox einen weiteren Versuch, sich auch als Marke für Hardware zu profilieren.

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