Microsoft: Paul Allen verlässt den Aufsichtsrat - DER SPIEGEL
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Microsoft Paul Allen verlässt den Aufsichtsrat

Die Wege trennen sich. Paul Allen, Firmengründer von Microsoft und Sandkastenfreund von Bill Gates, verlässt den Aufsichtsrat des Unternehmens. Er soll zukünftig als "Strategieberater" für den Softwareriesen arbeiten.
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Redmont - In einer Meldung an die amerikanische Börsenaufsicht, teilte Microsoft mit, Allan werde nicht mehr für das Board of Directors kandidieren. Das gelte auch für Richard Hackborn, einem weiteren langjährigen Microsoft-Mitarbeiter. Die beiden werden formell am 9. November aus dem Leitungsgremium ausscheiden. Die Posten sollen nach Angaben von Microsoft nicht neu besetzt werden. Dadurch sinke die Zahl der Vorstandsmitglieder von acht auf sechs.

Paul Allen soll in Zukunft als Strategieberater für Microsoft arbeiten. Er hatte die Firma 1975 zusammen mit Bill Gates gegründet und gilt mit einem Vermögen von 36 Milliarden Dollar als drittreichster Mann der Welt. Unter anderem gehören dem 47-Jährigen rund 140 New-Media-Firmen, zwei Profisportteams und ein Rockmusik-Museum in Seattle.