Microsoft Sieben Sicherheitslecks stopfen
Unter anderem gibt es Lücken im "Messenger Service", den Multi-Media-Anwendungen sowie in verschiedenen Versionen des Web-Browsers. Einige der Lecks erlaube es Hackern, das System des Computers zu kontrollieren.
Das Unternehmen geht jedoch davon aus, dass kaum jemand diese Sicherheitslücken missbraucht. Die Nutzer sollen sich trotzdem die entsprechenden Zusatzprogramme, so genannte Patches, aus dem Internet laden und ihr System umgehend aktualisieren, um so die Schwachstellen zu beheben. Microsoft ist mittlerweile dazu übergegangen, nur noch einmal im Monat auf neue Fehler hinzuweisen - Notfälle ausgenommen. So soll es einfacher werden, die eigenen Programme auf einmal zu aktualisieren und nicht Stück für Stück.
Die Bekanntmachung ist ein Teil der so genannten "Trustworthy Computing Initiative" von Microsoft, die dafür sorgen soll, dass die Programme verlässlicher und sicherer werden. Nach Angaben der BBC fordern Kritiker von Microsoft, von Anfang an bessere Programme zu produzieren - dann wäre man auch nicht von ständigen Sicherheits-Updates abhängig.