Netzwelt-Ticker Macworld-Gerüchteküche kocht über
Apple-Macworld-Gerüchte
Der iPod, der Online-Shop iTunes, das Betriebssystem Mac OSX alles große Ankündigungen auf Apples Hausmesse Macworld. In weniger als einer Woche, so hoffen Fans, könnte es wieder Zeit für mehr oder weniger revolutionäre Verkündungen sein: Eine Zusammenarbeit mit Google etwa, das schon häufig herbei spekulierte iPhone oder doch nur das Upgrade von Mac Mini und Mac Pro? Gizmodo hat das Brodeln der Gerüchteküche in ein Diagramm umgesetzt , das den sogenannten iHype darstellt. Mit 95 Prozent weit oben ist dabei iTV, wie übrigens auch bei Newsfactor.com : Dort glaubt man, dass Apples Fernsehservice nun tatsächlich kommt. Steve Jobs hatte iTV letzten September fürs erste Quartal 2007 angekündigt, aber nicht näher erklärt. Die Apple-Website schürt derweil jedenfalls kräftig die Gerüchteküche. Dort steht: "Die ersten 30 Jahre waren nur der Anfang. Willkommen im Jahr 2007."
Firefox: 50-Millionen-Dollar-Cashcow
Am Dienstag hat die Mozilla-Vorsitzende Mitchell Baker enthüllt, wie und wieviel Geld Mozilla mit seiner Software Geld macht. Die Zahlen dürften überraschen: Im Jahr 2005 brachte der einstige Underdog-Browser 52,9 Millionen Dollar ein. Die aktuellen Einnahmen enthüllte Baker nicht. Die Steigerungsraten der ersten Jahre dürften sich aber 2006 noch fortgesetzt haben: 2003 nahm Mozilla gerade einmal 2,4 Millionen Dollar ein, 2004 waren es schon 5,8 und nur ein Jahr später die eingangs erwähnten 52,9 Millionen Dollar. Eine immense Steigerung, Thetechzone.com geht von über 100 Millionen Dollar im letzten Jahr aus . Aber wie macht Mozilla das eigentlich? Firefox und die Mozilla Suite sind doch kostenlos Grund für die hohen Einnahmen dürfte vor allem die kleine Google-Suchbox rechts oben im Browser sein. Suchen Firefox-User über dieses Suchfeld und klicken anschließend auf eine Google-Ad, dürfte Mozilla bis zu 80 Prozent des Geldes bekommen, vermutet Thetechzone.com.
Elektronisches Papier aus Deutschland
Plastic Logic, nach eigener Aussage weltweit führender Hersteller von flexiblen Displays, hat Gelder in Höhe von 100 Millionen Dollar erhalten , die nun in die Produktion von elektronischem Papier fließen sollen. Dazu wird Plastic Logic in Dresden die erste Fabrik bauen, die elektronisches Papier in kommerziellem Maßstab produzieren soll. In den ersten Jahren soll der Ausstoß rund eine Millionen Displays jährlich betragen Plastic Logic geht von einer Nachfrage im Jahr 2010 nach 40,1 Millionen Displays aus.
Bluetooth-Klagen gegen Matsushita, Samsung, Nokia
Normalerweise erreichen die Washington Research Foundation (WRF) nur Patente von promovierten Absolventen der Universität von Washington; Patente, die von der Stiftung dann verwaltet werden. Aber ausgerechnet ein Patent eines einfachen Bachelor-Absolventen könnte Matsushita, Samsung und Nokia nun mächtig Ärger machen, wenn sich bewahrheitet, was die WRF nun vor Gericht vorgebracht hat: Die drei Elektronik-Schwergewichte verstoßen mit ihrer Bluetooth-Technik gegen ein Patent, das auf Forschungen von Ed Suominen zurückgeht, der vor über zehn Jahren an der University of Washington seinen Bachelor-Abschluss machte.
Dabei könnte der eigentlich Schuldige jedoch der Chiphersteller CSR aus Cambridge im Vereinigten Königreich sein. Doch den zu verklagen, sparte sich die WRF: Das Suominen-Patent gilt nur in Amerika, der englische Hersteller könne ja nicht wissen, für welchen Markt seine Chips verbaut werden. Matsushita, Samsung und Nokia aber sehr wohl. Von denen konnte die Seattle Times, die von dem Fall berichtet , jedoch noch keine Stellungnahme einholen.
Sony patentiert Segway-Skateboard
Erst bremst Holland den Segway aus, dann macht auch noch Sony dem Zweirad-Roller Konkurrenz. Erst kürzlich beantragte Sony ein Patent auf ein selbstfahrendes, Balance-gesteuertes, Skateboard-ähnliches Gefährt, das, unkt Ars Technica , sehr an Segways Personal Transporter erinnert ein selbstfahrendes, Balance-gesteuertes Roller-ähnliches Gefährt.
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Skateboard soll das Sony-Board (wie beim Segway) die Räder statt vorn und hinten, rechts und links vom Fahrer haben zwischen zwei und vier an der Zahl, je nach Ängstlichkeit des Fahrers.
Ob das Sony-Gefährt jedoch jemals die Asphalt-Welt kennenlernt, bleibt offen. Vielleicht will Sony sich ja einfach nur ein paar Patentstreite geben
759.375 Mal Angst
Die Hölle, das sind die anderen Gesichter, wohin man schaut. Für Matias Faldbakkens misanthropischen Weltenhasser Rebel gibt es nichts Schlimmeres, als all das, was einfach passiert. Vor allem Passanten. Die immergleichen Gesichter in unterschiedlichen Variationen. Für ihn wäre monoface ein gefundenes Fressen: Ein Gesichtsgenerator, aus dem Alpträume gemacht werden! Ganze 759.375 unterschiedliche Gesichter würfelt man sich hier per Mausklick aus einem Set Augen, Nasen, Haaren zusammen. Eines schlimmer als das andere. Ein nie enden wollender Schrecken. Ein Gesicht der Gesichter.
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