Netzwerk Teure Strippe in die Antarktis
Bisher können Forscher in der Amundsen-Scott-Station derzeit halten sich dort 51 Gelehrte und Techniker auf mit dem Rest der Welt nur unter großen Mühen kommunizieren. Von Nachrichtensatelliten werden sie jeden Tag nur acht Stunden lang überstrichen den Rest der Zeit herrscht Funkpause am Pol. Jetzt verspricht die amerikanische National Science Foundation Abhilfe. Gegenwärtig lässt die US-Forschungsinstitution prüfen, wie sich eine Standleitung zum Südpol bauen lässt. Das Glasfaserkabel muss über einen wandernden Eispanzer verlegt werden und Temperaturen von minus 50 Grad Celsius aushalten. Die 250 Millionen Euro teure Strippe soll nach derzeitigen Plänen 1670 Kilometer lang werden und in der Concordia-Station der Franzosen und Italiener enden. Die liegt so weit nördlich, dass sie rund um die Uhr von Nachrichtensatelliten überflogen wird. Deshalb könnten die Botschaften vom Südpol von dort aus dann in die Welt gefunkt werden.