Neue Allianz: Dell prüft Software-Deal mit Google - DER SPIEGEL
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Neue Allianz Dell prüft Software-Deal mit Google

Der Kampf um die Desktops der Zukunft beginnt im Browser, glauben viele. Um dort die Nase vorn zu haben, will Google jetzt mit dem PC-Hersteller Dell paktieren - und laut Presseberichten viel Geld dafür bezahlen, auf Rechnern von Anfang an präsent zu sein.
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Schon die Ankündigung des "Google Pack" war ein kalkulierter Affront gegen Microsoft. Das Softwarebündel, das nichts kostet, enthält neben Google-eigener Software wie der Toolbar beispielsweise auch den Webbrowser Firefox, ein Konkurrenzprodukt zu Microsofts Internet Explorer. Nun will Google laut dem "Wall Street Journal" eine dreijährige Partnerschaft mit Dell eingehen.

Ein Dell-Sprecher bestätigte, man "prüfe" eine Kooperation. Die Google Toolbar, Google Desktop Search und eine von Google gestaltete Dell-Homepage könnten bald routinemäßig auf Dell-Rechnern vorinstalliert sein. Üblicherweise werden die mit vorinstallierter Software von Microsoft ausgeliefert - ohne Windows wird es allerdings auch mit den Google-Ergänzungen nicht gehen.

Google verschenkt die genannten Programme eigentlich an jeden Interessenten, Dell soll aber dem "Wall Street Journal" zufolge bis zu einer Milliarde Dollar dafür bekommen, die Google-Software vorzuinstallieren. Die Icons der eigenen Software möglichst günstig auf dem Desktop zu platzieren sei ein Kriegsschauplatz von gestern, schreibt "Cnet", das "wertvollste Stück Land" sei heutzutage der Browser.

Andere Unternehmen verfolgen ähnliche Strategien, um ihre eigenen Web-Angebote schon von vorneherein in eine bessere Startposition auf neuen Rechnern zu bringen. AOL beispielsweise hat eine ähnliche Vereinbarung mit Sony getroffen, um die Vaio-PC-Reihe mit einer standardmäßig eingerichteten AOL-Startseite auszustatten.

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