Neues iBook von Apple Kleiner, leichter, billiger
Cupertino - Die neuen iBook-Notebooks seien "die leichtesten und kleinsten Geräte auf dem Markt, die es für die private Nutzung und für Ausbildungsstätten gibt," teilte Apple in einer Presseerklärung mit. Demnach soll das neue iBook-Notebook mit einem Startpreis von 1299 Dollar auf den Markt gebracht werden. In Deutschland soll der kleine Bruder des Titanium PowerBooks nach Angaben von Apple ab 3499 Mark erhältlich sein.
Der neue Computer wird mit einem 500-Megahertz G3-Prozessor betrieben. Je nach Ausstattung soll das iBook über 64- oder 128-Megabytes RAM verfügen. Das Standardmodell soll außerdem mit einer 10 GB-Festplatte erhältlich sein, die bei Bedarf bis auf 20 GB aufgestockt werden kann.
Auch einen großen Deal konnte Apple zur Vorstellung des neuen Modells gleich verkünden: Allein 23.000 iBook-Notebooks werden an die Schulen im US-Bezirk Henrico County ausgeliefert. Apple-Vorstand Steve Jobs nannte den Großauftrag aus Henrico den größten jemals erteilten Einzelauftrag für tragbare Computer. Über den finanziellen Umfang des Geschäftes machte Jobs keine Angaben.
Mit der Vorstellung des neuen iBook reagiert Apple auch auf die Angriffe des Dell-Chefs Michael Dell. Er hatte unlängst öffentlich die Überlebensfähigkeit des Konkurrenten angezweifelt, nachdem Dell im vergangenen Jahr erstmals die Spitzenposition bei Bildungscomputern errungen hatte - traditionell war dies eine Apple-Domäne.