Ohne Draht: Microsoft vernetzt Wohnungen - DER SPIEGEL
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Ohne Draht Microsoft vernetzt Wohnungen

Microsoft will in den Markt für kabellose Netzwerke in Privathaushalten einsteigen. Fernseher, Musikanlage und selbst Küchengeräte sollen mit dem Internet verbunden werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

San Francisco - Mit Hilfe von Microsoft sollen Kunden ihre Computer zu Hause untereinander und mit dem Internet vernetzen können, berichtet das US-Onlinefachmagazin "Cnet". Das kabellose Netzwerk befinde sich in der letzten Testphase und soll noch in diesem Jahr erhältlich sein.

Unternehmen wie Apple und Hewlett-Packard bieten seit Jahren ähnliche Produkte an und vertreiben sie aggressiv. Die Kosten für Funknetze sind in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen.

"Derzeit ist es zu schwierig, Netzwerk-Produkte zu benutzen", sagt der Microsoft Produkt-Manager Adam LeVasseur. "Wir möchten diesen Prozess einfacher machen." Microsoft setzt dabei auf die Technik des Wireless Lokal Area Networks (drahtloses lokales Netzwerk). Der im September 1999 ratifizierte Standard 802.11b übertragt 11 Megabit in der Sekunde über eine Distanz von bis zu 900 Metern.

Das Unternehmen will dem Magazin zufolge die Benutzung von Netzwerkprodukten vereinfachen und die Nachfrage nach Heimcomputern beleben. Außerdem solle die Initiative Microsofts Pläne unterstützen, häusliche Unterhaltungsgeräte wie Fernsehen, Musikanlagen und selbst Küchengeräte mit dem Internet zu verbinden, heißt es.

Es soll eine Plattform entstehen, die sich auf das ganze Haus ausdehnt. 35 Prozent aller PC-Besitzer wollen auch daheim arbeiten, meldet "Cnet".

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