Opfer des Marktes: Altavista verschiebt Börsengang - DER SPIEGEL
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Opfer des Marktes Altavista verschiebt Börsengang

Die Betreiber der Suchmaschine Altavista haben wegen der schlechten Marktlage den geplanten Börsengang an die Nasdaq verschoben. Der Rückzug der bekannten Firma könnte auch andere Anwärter dazu bewegen, ihre Pläne zu überdenken.
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New York - Altavista ist das bekannteste, aber nicht das einzige IPO-Opfer des jüngsten Zusammenbruchs der Technologiewerte. Ende der vergangenen Woche zogen auch iSky Inc., Rigel Pharmaceuticals Inc., und Zefer Corp. ihren Börsengang vorläufig zurück. Am Freitag waren von den für die Woche geplanten 23 Börsengängen nur acht tatsächlich über die Bühne gegangen.

Trotz des Rückgangs bei den Seitenaufrufen kam der Rückzug von Altavista für die meisten Beobachter überraschend. Er wirft einen Schatten auf die geplanten 19 Börsengänge dieser Woche, von denen es nach Ansicht von Analysten wohl höchstens zehn schaffen werden. Der IPO-Markt erinnere an die Situation im Sommer/Frühherbst 1998, heißt es, als die Nachfrage nach neuen Aktien vor dem Hintergrund der russischen Finanzkrise deutlich nachließ.

Beobachter meinen zwar, die Lage sei noch nicht mit 1998 vergleichbar. Wenn aber noch einige große Börsengänge aufgeschoben werden sollten, zum Beispiel der der Mobilfunksparte von AT&T, dann könne der IPO-Kalender schon für einige Wochen austrocknen.