Palmtops Schönheitswahl
Wie hätten Sie es gern? Aufwendig und komplett? Oder handlich und anpassungsfähig?
Taschencomputer, die Termine oder Adressen verwalten und auch zum Lesen von E-Mails taugen, gibt es mittlerweile in allen Variationen. Die nützlichen Geräte unterscheiden sich in Leistungsstärke, Preis, Gewicht und Design.
Wenig Auswahl hat der Käufer allerdings beim Betriebssystem, dem Kernstück jedes Rechners. Im Markt spielen hauptsächlich zwei Systeme eine Rolle:
Aber welche Westentaschen-Rechner taugen für den beruflichen Alltag?
Palm OS
Die Firma Palm Computing verkauft Geräte unter dem Namen Palm. Eine Reihe anderer Unternehmen nutzt Lizenzen des Palm-Betriebssystems Palm OS und produziert eigene Marken.
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Wer seinen Handheld hauptsächlich für klassische Aufgaben wie Adress- und Terminverwaltung braucht, für den ist das Palm-OS-Gerät richtig. Zusätzliche Anwendungen, etwa Spiele, ermöglichen mehr als 20.000 verschiedene Softwarepakete, die aus dem Internet geladen werden können.
Die Palm-Minicomputer sind meist schlank und schick, sie liegen gut in der Hand und tragen in der Jacketttasche kaum auf. In der Regel wiegen die OS-Organizer weniger als die Windows-Konkurrenten. Die Batterielaufzeit ist meist länger.
Ein Palm kann mit acht Megabyte Speicherkapazität bis zu 12.000 Adressen verwalten. Multimedia-Spielereien, wie das Herunterladen von Musik, bietet der Palm in der Grundversion nicht. Zunehmend kommen allerdings Zusatzmodule auf den Markt, mit denen die Geräte ergänzt werden können.
Windows CE
Taschencomputer mit einem Windows-CE-Betriebssystem gleichen vollwertigen Computern. Sie verfügen über ausgezeichnete Multimedia-Eigenschaften. So steckt in den meisten Geräten ein MP3-Player für den Musikgenuss oder andere technische Funktionen wie Sprachaufzeichnung.
Weil sie mit so viel Technik voll gestopft sind, wiegen die Windows-CE-Rechner oft deutlich mehr als Palm-Geräte, meist sind sie auch größer. Zudem brauchen sie wesentlich mehr Speicherplatz: mindestens 16 Megabyte, besser sind 32 oder 64. Die hohe Speicherbelastung erfordert eine große Batterieleistung.
Wer also einen Alleskönner mit Windows-ähnlicher Bedienungsoberfläche sucht, der sollte sich einen hochwertigen Kleincomputer kaufen - auch wenn er die Taschen ausbeult.