PC-Steuererklärung Kontrolle ist besser
Testsieger wurde "Steuertipps PC", dicht gefolgt von "t@x standard". Die Plätze drei bis sieben belegten der Reihenfolge nach "Taxman", das "Wiso Sparbuch", der "Steuerlotse", "Quicksteuer" und "Capital Steuern".
Die Programme mussten in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" knifflige Aufgaben lösen, sowohl in steuerlicher wie auch in technischer Hinsicht. Fazit der Tester: Wer seinem elektronischen Finanzberater nicht genau auf die Finger schaut, zahlt unter Umständen zu viel ans Finanzamt.
Kostspielige Rechenfehler
"t@x standard", mit 15 Euro eines der günstigsten Programme, löste die Modellaufgabe am besten: Bei einem Steueraufkommen von knapp 16.000 Mark wich es um nur 94 Mark nach oben ab. Schon der Zweitplatzierte in dieser Disziplin, "Steuertipps PC", lag rund 1000 Mark unter dem richtigen Ergebnis. Schlecht beraten ist laut "Finanztest", wer dem "Steuerlotsen" vertraut: In der Beispielrechnung warf er dem Fiskus fast 2500 Mark zu viel in den Rachen. Bei komplizierten Steuererklärungen, so die Experten, kann aber ohnehin keiner der elektronischen Helfer den "echten" Steuerberater ersetzen. Oftmals führten die Programme den Laien geradewegs auf die falsche Fährte.
Sicherheitslücken
- Zeitschrift Finanztest
- Steuertipps PC 2001/2002
- t@x 2002 standard
- Taxman 2002
- Wiso Sparbuch 2002
- Steuerlotse 2001/2002
- Quicksteuer 2002
- Capital Steuern 2002
Kritik übt "Finanztest" auch in Sachen Sicherheit: Bei fast allen Programmen seien die persönlichen Daten während der Produktaktualisierung über das Internet nicht ausreichend geschützt. Nur "Steuertipps PC" erhielt das Prädikat "sicher". Das "Wiso Sparbuch" halten die Tester für "bedingt sicher", die restlichen Programme für "unsicher". Wer seine Daten schützen will, so die Zeitschrift, sollte sie besser auf Diskette speichern.