PDAs: Sony steigt in den Handheld-Markt ein - DER SPIEGEL
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PDAs Sony steigt in den Handheld-Markt ein

Erstmals wird Sony einen Handheld-Computer auf den Markt bringen. Das 880 Mark teure Gerät wird vorerst noch ohne Farbdisplay und Sound ausgestattet sein.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Ende des Monats bringt der japanische Elektronikkonzern Sony seinen ersten Handheld-Computer in den Handel. Der nur 120 Gramm schwere Computer nutzt als Betriebssystem das Palm-System des Handheld-Marktführers. Somit ist Sony, nach dem Hersteller Handspring, der zweite bedeutende Lizenznehmer des Palm-Systems für die Entwicklung eines eigenen Handheld-Computers.

Das Sony-Gerät heißt CLIE, die Abkürzung steht für "Communication Link Information Entertainment". Der CLIE ist wie der Palm Vx mit einem internen Speicher von acht MB ausgestattet. Zusätzlich bietet es aber auch Platz für den Memory Stick von Sony, der in der Acht-MB-Version mit dabei ist. Das Gerät soll rund 400 Dollar (880 Mark) kosten.

Entgegen ersten Ankündigung verzichtet der CLIE auf ein Farbdisplay. Auch die Multimedia-Fähigkeiten sind begrenzt: Zwar können Bilder und kleine Video-Clips angezeigt, aber keine Sounds abgespielt werden. Sony-Sprecher David Yang führt die Änderungen auf einen Mangel an Bauteilen zurück und erklärt, dass Mitte nächsten Jahres ein Sony-Handheld mit Farbdisplay kommen soll.

Palm und Handspring haben bisher etwa sieben Millionen der Westentaschencomputer verkauft, womit das Palm-System einen weltweiten Marktanteil von 66 Prozent hat.