Philips 150MT Zwei Medien, ein Monitor
All das mag sein, trotzdem ist klar, dass der 150 MT natürlich eher auf dem Schreibtisch, als im Wohnzimmer zu stehen kommen wird: Schließlich handelt es sich bei dem edel gestylten Gerät um einen 15'' TFT-Monitor. Als Fernseher reichte das für die Studentenbude, aber das ist wohl kaum der Markt, den Philips mit dem Gerät anpeilt: Mit 1190 Euro kostet der Schönling deutlich mehr als nur ein Taschengeld.
Dafür darf man dann auch was erwarten: Design zum Beispiel. "Durch den reizvollen Kontrast aus Silber und auberginefarbenen Elementen passt der 150MT ins moderne Büro oder den Arbeitsplatz zu Hause", dichtet dazu die PR-Abteilung von Philips.
Und beschreibt die Zielgruppe so: Der 150MT sei ein Gerät für alle, die Film- oder Fernsehbilder verfolgen und gleichzeitig dabei am Rechner arbeiten wollen. Klingt nach Chef: Der hat dann womöglich auch die Freiheit, direkt einen DVD- oder Videorecorder anzuschließen und den 150MT schlicht als "Tarnung" auf dem Schreibtisch zu betreiben. Der 150MT braucht nämlich noch nicht einmal einen Computer, um als Fernseher zu funktionieren. Der TV-Tuner ist - natürlich - integriert, Sound ebenfalls.
Dank Picture-in-Picture kann man dann fernsehen und gleichzeitig so tun, als arbeite man. Bekommt man Besuch, genügt ein Tastendruck - und der eine oder andere Inhalt verschwindet. Das hat doch was: ein schöner Traum.
Für ware Multimedia-Arbeiter casht der 150MT dann noch rund 100 Seiten Videotext. "The Best of two Worlds" nennt Philips das - und preist die Bildqualität in beiden Modi.
Das alles ist gehobene "Apple"-Liga: Der 150MT spricht einen Kundenkreis an, der sich Luxus leistet und von Design ansprechen lässt. Auch Philips selbst ist sich offenbar sehr wohl darüber im klaren, hier nicht zuletzt ein Prestigeobjekt geschaffen zu haben: "Die schlanke Form des Monitors mit nur 391 mal 366 mal 200 Milimeter ist elegant und spart Platz auf dem Schreibtisch. Zudem ist auch die Wandmontage möglich".
Schon mal vor einem 15'' Wandmonitor gearbeitet?