Schicke Schalen: Jede Menge Mäuse - DER SPIEGEL
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Schicke Schalen Jede Menge Mäuse

PCs passen meist nur in eine triste Büroumgebung. Wer sein bevorzugtes Arbeits- und Spielegerät "aufhübschen" oder mit schöneren Eingabegeräten versehen will, bekommt mit diesen Tipps die passenden Anregungen: PC-Peripherie kann ein sinnliches Vergnügen sein - mitunter im Sinne des Wortes.
Von Thomas Jungbluth
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wer gerne das Outfit seiner Maus der eigenen wechselnden Stimmung anpassen möchte, für den ist die "Navigator Mini" von Genius geeignet. Für knapp 20 Euro bietet die Mini-Maus einem Handy gleich zwei Oberschalen (rot oder blau), die der Anwender auf das optische Eingabegerät klipsen kann. Damit das Kabel nicht auf den unendlichen Weiten des Schreibtischs stört, kann es über eine entsprechende Vorrichtung aufgerollt werden.
(Genius Navigator Mini, 19,99 Euro, im Fachhandel)

Ungewöhnliche Mäuse

Flach ist schön - das merkt der Anwender, wenn er seine Standardmaus gegen das flache Modell von Patsaysnow tauschen möchte. Die schlichte Form macht nicht nur auf dem Schreibtisch eine gute Figur, sondern liegt auch gut in der Hand. Doch nicht jeder kommt mit der eckigen Form gut zurecht.
(Patsaysnow Flat Style Mouse, 39,90 Euro, im Direktvertrieb oder Fachhandel)

Wer eher einen "organischen" Mauskörper bevorzugt, für den bietet Patsaysnow auch die passende Maus. Die muss allerdings auch zum Arbeitsplatz passen, denn mancher Chef mag so was unpassend finden. Des Weiteren klickt zwar auch das Auge mit, doch ob dieser Mauskörper wirklich ergonomisch sinnvoll geformt ist, könnte man bezweifeln.
(Patsaysnow Body Mouse, im Handel ab 29,95 Euro)

...und das "darunter"?

Welche Maus Sie auch benutzen - damit sie nicht auf einem speckigen Werbe-Mauspad dahinvegetiert, sondern auch auf der passenden Unterlage agieren kann, bietet Hama ein beleuchtetes Mauspad, das über einen freien USB-Steckplatz mit Strom versorgt wird.

Das sorgt für besonderen Chic und zeigt ihr zugleich die Grenzen. Außerdem sorgt die Oberfläche für besonders präzise Mauspfeilbewegungen - das ist für Spieler und Grafiker zum Beispiel besonders wichtig. Nur im mobilen Einsatz ist vom Leuchtpad Abstand zu nehmen, damit es nicht nebenbei den Notebook-Akku leer saugt.
(Hama Acryl-Leuchtmauspad, ca. 13 Euro, im Fachhandel)

Apropos Grafiker: Alternativ oder zusätzlich zu den vorhandenen Eingabegeräten können diese mit dem Wacom Graphire 3 ihren PC bedienen. Das Grafiktablett gibt es in zwei Größen (Abtastfläche postkarten- oder schulheftgroß) und wird mit einem Stift und einer Maus ausgeliefert - sowie mit der passenden Software: Im Lieferumfang des blauen Tabletts ist unter anderem Adobe Photoshop Elements enthalten, und zwar die neueste Version 3.

Digitalfotografen bekommen zudem eine Reihe von elektronischen Filtern, mit denen sie ihre Fotos professionell nachbearbeiten können. Ist der passende Treiber installiert, erkennt die Bildbearbeitung das automatisch, und mit dem Stift kann richtig gemalt werden. Außerdem sind noch eine komplette Video-Bearbeitung und ein Bildverwaltungsprogramm enthalten. Das Graphire funktioniert übrigens auch genauso gut am Mac-Computer - nur die Software läuft leider nicht komplett auch auf MacOS.
(Wacom Graphire3 Studio mit A6-Oberfläche 139 Euro, Studio XL mit A5-Oberfläche 235 Euro, im Fachhandel. Mitgelieferte Software: Adobe Photoshop Elements 3.0 (für Mac 10.2.8 oder 10.3 und Windows XP/2000), nik penPalette LE (fotografische Filter), Pinnacle Studio 8 SE (nur Windows), ACDSee 5.0 PC/1.65 Mac)

Benutzen mehrere Familien- oder Firmenmitglieder den eigenen PC, ist die An- und Abmeldung immer eine lästige Prozedur. Der Microsoft-Fingerabdruckscanner bietet nicht nur Schutz gegen unbefugten Zugriff. Wenn das knapp 60 Euro teure Gerät installiert ist, wird sein Benutzer auf Fingerdruck erkannt - und in Windows XP blitzschnell entsprechend umgeschaltet. Der Anwender muss sich also keine Passwörter mehr merken. Einziger Nachteil: Das Gerät ist nicht sicherer als die Windows-Umgebung selbst - und die bietet bekanntermaßen einige Möglichkeiten, ihre Sicherheit auszuhebeln... (Microsoft Fingerprint-Reader, 59,99 Euro, im Fachhandel)

Wer ein etwas edleres Ambiente zum Daddeln bevorzugt, dem bietet Alienware direkt einen komplett ausgestatteten Game-PC. Der bietet nicht nur äußerlich das passende Ambiente für das Spielen von Halflife & Co., sondern ist auch innen mit besten Zutaten ausgestattet - unter anderem mit der neuesten Grafikelektronik von ATI oder nVidia, die ihre dreidimensionalen Bildinformationen über den schnellen PCI-Expressbus erhält. Spezialität von Alienware sind neben der extravaganten Gehäuseform die spezielle Kühlung für die Grafikkarte und das "Video Performance Optimizer". Mit Preisen ab etwa 1700 Euro sind die Geräte kein Vergleich zum Supermarkt-Schnapp, allerdings lässt der Alienware-PC diesen auch in punkto Leistung deutlich hinter sich.
(Alienware Aurora City 17, ab ca. 1700 Euro, im Direktvertrieb)