Schlussverkauf Dreamcast zum Schnäppchenpreis
Tokio - Die in der Vergangenheit wenig erfolgreiche Konsole soll zunächst in den Vereinigten Staaten und in Japan künftig zum halben Preis angeboten werden, teilte das japanische Elektronikunternehmen am Freitag in Tokio mit. Auch in Europa plane Sega, die Preise der Dreamcast in nächster Zukunft deutlich zu senken.
In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen bekannt gegeben, die Produktion der Dreamcast einzustellen. Der japanische Konzern will er sich künftig auf die Produktion und Entwicklung von Spiele-Software für alle Plattformen beschränken. Weltweit lagert Sega noch über zwei Millionen Geräte, 280.000 Stück allein in Japan, teilte das Unternehmen mit.
Die Dreamcast-Konsole war für Sega ein verlustreiches Geschäft. Dabei hatte der japanische Konzern 1998 die weltweit erste Konsole der neuen Generation mit integriertem Modem und Internet-Zugang auf den heiß umkämpften Markt gebracht. Doch Sega konnte sich nicht gegen den Rivalen Sony behaupten, der Sega in jüngster Zeit mit dem großen Erfolg seiner "Playstation2" weit hinter sich ließ. Während sich Dreamcast seit der Markteinführung weltweit rund sechs Millionen verkaufte, brauchte Sonys "Playstation 2" nur zehn Monate, um auf mehr als 6,3 Millionen verkaufte Exemplare zu kommen.