Spielekonsolen: Die nächste Generation rollt an - DER SPIEGEL
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Spielekonsolen Die nächste Generation rollt an

Die Konkurrenz ist hart auf dem Konsolenmarkt, und hinter den Kulissen arbeiten die Entwickler fieberhaft an der nächsten Generation. Sony will wieder die Nase vorn haben und wagte sich nun vor: Spielbare Prototypen der Playstation3 soll es schon im nächsten Jahr geben. Auch Nintendo will einen Gamecube-Nachfolger vorstellen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Nach wir vor ist Sony unangefochtener Marktführer bei den Spielekonsolen, und das soll auch so bleiben: Nach langem Zögern gab der japanische Elektronikriese nun bekannt, erste spielbare Prototypen der nächsten Generation der Playstation schon im März nächsten Jahres vorstellen zu wollen. Damit kann nur die amerikanische Spielemesse E3 gemeint sein, die bereits mehrere Male als Plattform für die Vorstellung von Spielekonsolen genutzt wurde.

Das hat auch Nintendo vor, die ihren Gamecube-Nachfolger mit dem Codenamen "Revolution" ebenfalls in Las Vegas vorstellen wollen. Fehlt nur noch der ambitionierte Herausforderer Microsoft, dessen Xbox bei den Verkaufszahlen deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. "MS" hat bisher kein Launchdatum für die "Xbox Next" bekannt gegeben.

Zunächst aber müssen auch Sony und Nintendo ihre Termine halten. Die Playstation hatte sich für Sony im Verlauf der letzten zwei Jahre zu dem Einzelgerät mit den größten erwirtschafteten Profiten entwickelt. Entsprechend hoch ist nun das Standing der PS-Abteilung innerhalb des Konzerns: Bisher beherrscht Sony rund zwei Drittel des gesamten Konsolen-Weltmarkts. Das Kommen der neuen Konsolengeneration aber könnte die Karten neu mischen.

Das will Sony ab der E3 auch in Bezug auf einen Teilmarkt, der bisher was monopolhaft von Nintendo gehalten wird: Bei den portablen Spielgeräten.

Die "PSP" jedoch soll mehr sein, als nur ein Gameboy-Konkurrent: Sony versprach einst ein Spielgerät für "unterwegs", das mit dem Fernseher verbunden aber auch "große" Eigenschaften besitze und zudem einige Multimedialitäten zu bieten habe. Ab März 2005 soll die PSP nun in den Verkauf gehen, kündigte Sony-Chef Takeshi Kutaragi in Tokio an - ohne aber nähere Angaben dazu machen zu wollen, was die PSP nun wirklich kann oder nicht. Nintendo will ebenfalls ein neues portables Konzept vorstellen.

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